Aktuelles

25.10.2021 – Unsere neuen Flyer sind erschienen!

Haben Sie schon unsere neuen Flyer gesehen? Seit letzter Woche erhalten Sie unsere Flyer in Gemmingen und Umgebung im örtlichen Einzelhandel, Banken, Bücherei und natürlich auch direkt bei uns. Auf 8 Seiten finden Sie alles Wissenswerte über unseren Verein, die laufenden bzw. abgeschlossenen Projekte und natürlich auch viele Bilder. Unser nächstes Großprojekt „Vision 2025“ wird in einem separaten Einlegeblatt vorgestellt. Auch über die verschiedenen Möglichkeiten, wie Sie uns unterstützen können, gibt es Informationen.

Gerne können Sie Ihr persönliches Exemplar bei uns anfordern – kurze E-Mail an vorstand@tusiima-nawanyago.eu genügt. Bitte Adresse angeben und Sie erhalten die Broschüre zugesandt.

Seit kurzem kann man uns auch als ersten Gemminger Verein bei einem Einkauf bei Amazon unterstützen. Den Einkauf bei Smile.Amazon.de starten und als begünstigte Organisation „Tusiima Nawanyago e.V.“ oder die Gemminger Postleitzahl suchen und uns auswählen. Für Sie entstehen bei einem Einkauf über Amazon keine Mehrkosten, Amazon spendet jedoch einen Prozentsatzes Ihres Einkaufes an uns.

Jeder Kunde der Stadtwerke Eppingen kann für seinen Lieblingsverein bei der Aktion „Ich unterstütze meinen Verein“ Geld sammeln, in dem die Stadtwerke für jeden Gas- und Stromvertrag jährlich einen bestimmten Bonus an uns spenden. Auch hier einfach „Tusiima Nawanyago e.V.“ auswählen und damit unsere Vereinsarbeit unterstützen. Vielen herzlichen Dank!

15.10.2021 – Reisetagebuch 7: Zurück in Deutschland

Nach 17 Stunden Reisezeit ist unser Uganda-Beauftragter Florian Kistler wieder sicher in Deutschland angekommen. Wie schon auf dem Weg nach Uganda hatte er auch dieses Mal wieder große Mengen an Gepäck dabei. Ein großer Teil davon waren die mittlerweile berühmten „Crafts“, original ugandisches Kunsthandwerk. Die Auswahl ist riesig: große Einkaufstaschen, kleine Handtaschen, Umhängetaschen, Crossbags, Kulturbeutel, Badetücher, Körbchen, Laptop- und iPad-Taschen, Brillenetuis, Tücher und vieles mehr. Alle Produkte wurden die örtliche Weberei Kilombera und die Frauenkooperative „ride4awoman“ hergestellt und direkt dort eingekauft. Damit ist sichergestellt, dass der komplette Erlös vor Ort bleibt, in die Community investiert wird und so Arbeitsplätze gesichert werden.

Wir wollen nun die wunderbaren, farbenfrohen Handarbeiten unter die Leute bringen und damit Geld für unsere Vereinsarbeit erlösen. Deshalb hoffen wir sehr, dass der Gemminger Weihnachtsmarkt in diesem Jahr stattfinden kann. Falls Sie nicht bis zum Weihnachtsmarkt warten möchten oder vorher schon ein außergewöhnliches Geschenk benötigen, kontaktieren Sie uns einfach unter Tel. 07267 319 oder auf unseren Social-Media-Kanälen sowie per E-Mail an vorstand@tusiima-nawanyago.eu.

27.09.2021 – Reisetagebuch 6: Highlight meines Aufenthalts in Nawanyago

Florian hat uns diese Woche folgenden Bericht übermittelt:

„Am Sonntag fand das Highlight meines Aufenthalts in Nawanyago statt. Die 44 Patenkinder unseres Vereins waren zu einem Treffen in das Health Centre unter Corona-Bedingungen eingeladen und fast alle kamen! Zu Beginn bekam jedes Kind eine medizinische Maske aus Tusiima-Spenden überreicht und natürlich fand alles im Freien statt, zum Glück ohne den Dauerregen der letzten Tage.

Mein Ziel war es möglichst viele Patenkinder kennenlernen zu können und für die Kinder begann ein äußerst aufregender Nachmittag. Egal, ob 5 Jahre oder 19 Jahre, Junge oder Mädchen, alle hatten große Freude über die verschiedenen Aktivitäten des Nachmittags. Viele Kinder freuten sich über Briefe ihrer deutschen Paten, alle erhielten einen Tusiima-Button und manche bekamen endlich auch ihre Luci, eine Solarlampe überreicht. Jeder der 5 Jungs unter den Patenkindern erhielt einen Fußball und ist damit ab sofort der Held in seinem Freundeskreis. Die notwendige Ballpumpe wird künftig im Tusiima-Büro aufbewahrt. Für die allermeisten Kinder und Jugendlichen war es auch das erste Mal im Leben überhaupt, dass sie ein „Soda“, also Fanta, Cola, Sprite, zu trinken bekamen! Einer Familie in Nawanyago ist es in der Regel finanziell nicht möglich, seinen Kindern für umgerechnet 25 Cent ein solches Getränk zu kaufen, da das wenige zu Verfügung stehende Geld für wichtigere Ausgaben verwendet werden muss.

Krönender Abschluss war dann die offizielle Eröffnung der ersten Leihbücherei mit 8 Büchern, die man künftig im Tusiima-Büro bei Julia ausleihen kann. So etwas gibt es im weiten Umkreis von Nawanyago bisher nicht und natürlich wurden alle Bücher sofort ausgeliehen!

Viele, viele Fotos wurden gemacht und auch ein paar kurze Videos als Grußbotschaften an die Paten gedreht. Da die Internetverbindung aufgrund der Regenzeit in Nawanyago derzeit sehr schlecht ist, gibt es Fotos und Videos erst nach meiner Rückkehr zu sehen.

Auch für mich kaum zu glauben, wie schnell die letzten 7 Wochen vergangen sind und nun schon meine letzte Woche in Uganda anbricht, bevor es nächsten Samstag wieder nach Hause geht.“

Soweit der Bericht von Florian. Wir möchten bei den kommenden Aufenthalten in Uganda den Bestand der Leihbücherei deutlich ausbauen. Wer also gebrauchte englischsprachige Bilderund Kinderbücher zu Hause und dafür keine Verwendung mehr hat, darf sich gerne bei uns melden! Entweder per Mail an vorstand@tusiima-nawanyago.eu oder telefonisch unter 07267319. Herzlichen Dank im Voraus.

20.09.2021 – Reisetagebuch 5: Arbeiten und organisieren in Nawanyago – oder wenn 24 Stunden am Tag nicht ausreichen

Der neueste Bericht von Florian aus Nawanyago hat uns erreicht:

„Seit ich letzten Sonntag am späten Nachmittag in Nawanyago angekommen bin, sind meine Tage restlos ausgefüllt. Neben der Arbeit im medizinischen Bereich mit Teilnahme an der Visite, Teilnahme an der Ambulanzsprechstunde jeden Morgen und der Anleitung des Personals bei Notfällen, um unseren ausgebildeten Notfallpflegern Jacob und Ben Praxiserfahrung zu geben, beansprucht die Vereinsarbeit für Tusiima den allergrößten Teil meines Tages.

Da ich so viele Dinge gleichzeitig am Laufen habe, hier nur in Kurzform ein kleiner Überblick über die Aktivitäten der letzten Woche:

  • Die Ambulanz/Notaufnahme wird derzeit durch den örtlichen Bauunternehmer umgebaut.
  • Der Rettungswagen wurde durch den örtlichen Schlosser nach meinen Angaben umgebaut, um künftig u.a. den Rettungsrucksack sicher aufbewahren zu können.
  • Die neue Waschmaschine ist inzwischen angeschlossen, selbst getestet und funktioniert einwandfrei, auch wenn sie nach deutschen Vorstellungen etwas merkwürdig aussieht, da sie zwei Trommeln – für Waschen und Schleudern – hat.
  • Zusammen mit Julia habe ich die komplette Vereins-Buchhaltung des laufenden Jahres geprüft.
  • Es fanden mehrere Treffen bezüglich unserer Registrierung als NGO (Nicht-RegierungsOrganisation) in Uganda statt, mit einem Anwalt sowie zwei potentiellen Aufsichtsratsmitgliedern.
  • Das weitere Vorgehen bezüglich der halbjährlichen Besuche von Mr. Mudiima bei den Patenkindern und ihren Familien wurde besprochen, um einen aktuellen Überblick über die persönlichen Verhältnisse/ den Gesundheits- und Entwicklungsstand der Patenkinder zu bekommen. Nächstes Wochenende soll dann ein großes Patenkinder-Treffen im Health Centre stattfinden.
  • Und dann habe ich mich noch mit meinem guten Freund Alex, zum erfolgreichen Abschluss seiner von uns seit 2013 finanzierten Aus-/Fortbildungen, getroffen. Alex ist jetzt registrierter Krankenpfleger und hat eine Anstellung in einem Krankenhaus in Jinja gefunden.

Außerdem kam unser Schul-Patenkind Sam am Dienstag mit Asthma-typischen Atembeschwerden ins Health Centre. Im Gegensatz zu Deutschland ist es in Uganda leider nicht möglich, diverse Untersuchungen, die bei uns in so einem Fall Standard sind, durchzuführen, um zu prüfen, ob es sich wirklich um Asthma handelt. Außerdem hat man in Uganda ganz viele der Medikamente, die bei uns zur Standardbehandlung gehören, nicht oder sie sind nur sehr eingeschränkt verfügbar, weshalb seine Behandlung auch ganz anders ablief als in Deutschland. Wichtig ist auf jeden Fall, dass es ihm deutlich besser geht. Im November
wird er sich auf nochmals unseren deutschen Ärzten, die ehrenamtlich in Nawanyago arbeiten werden, vorstellen. Außerdem wollen wir versuchen, ein geeignetes Asthma-Medikament in Uganda zu beschaffen. Die Behandlung von Sam hat umgerechnet rund 20 Euro gekostet und wurde komplett von Tusiima Nawanyago e.V. im Rahmen seiner Schulpatenschaft übernommen. Sams Eltern haben kein Geld, um die Behandlung ihres Kindes bezahlen zu
können.

Mein wichtigster Termin der letzten Woche war jedoch am Freitag mit Architekt Grace, der unsere „Vision 2025“, die Erweiterung des Krankenhauses, plant und später die Bauleitung übernehmen soll. Mit ihm bin ich nochmals die Pläne durchgegangen und habe nach Konsultation mit vielen unserer im Medizinbereich tätigen Freunde, letzte Änderungen vorgenommen (siehe beiliegendes Foto).

Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich diesen Entwurf als am besten geeignet für Nawanyago und seinen Weg vom Health Centre III zu IV. Natürlich haben wir noch nie einen OP gebaut, doch glaube ich, dass wir hier einen echten Meilenstein für Nawanyago vor uns haben“.

Der Erweiterungsbau des Krankenhauses mit OP und Labor wird laut aktuellen Kostenvoranschlag 100. 000 € kosten, weshalb wir zur Finanzierung auch Ihre Unterstützung benötigen!

Wir bitten Sie deshalb recht herzlich um eine Spende auf unser Konto IBAN DE08 6205 0000 0000 5030 26 bei der KSK Heilbronn.

Wenn Sie bei der Überweisung Ihre Adresse angeben, erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung zugesandt.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und bleiben Sie gesund!

14.09.2021 – Reisetagebuch 4: Abschied von Kitovu und Fahrt durchs halbe Land 

Aufgrund des verdienten Urlaubs der Lektorin gab es letzte Woche keinen Rundbrief, diese Woche jedoch hier die heißesten Infos aus Uganda:

Die letzte Woche in Kitovu stand ganz im Zeichen der von mir durchgeführten Fortbildung zum Thema „Notfallmedizin“, vor der ich besonders nervös war, da ich sie vor allen Koryphäen des Krankenhauses gehalten habe, inklusive der kompletten Ärzteschaft. Da das System zur Ersteinschätzung, welches wir in Deutschland schon seit vielen Jahren anwenden, sich in Uganda auch in einem so großen Krankenhaus wie dem Kitovu Hospital noch nicht durchgesetzt hat, war das Interesse riesig. Es kamen insgesamt über 50 Zuhörer! Das alles hat mich dazu veranlasst, am Mittwoch noch zusätzlich ein praktisches Training zu veranstalten, das mit über 20 Personen auch sehr gut besucht war.

Der Donnerstag und Freitag standen dann auch ganz im Zeichen des Packens und des Abschieds, was unter anderem daran lag, dass es am Mittwoch angefangen hat zu regnen und bei Regen deutlich weniger Patienten das Krankenhaus aufsuchen, und stattdessen die Felder zu bestellen. Am Freitag wurde mir zu Ehren ein „Farewell-Lunch“ veranstaltet, zu dem die Nonnen und die Verwaltungsspitze eingeladen waren. Wie für eine ugandische „Function“ (offizielle Veranstaltung) üblich, gab es eine „Master of Ceremonies“, die durchs Programm führte, viele sehr lange Reden sehr wichtiger Leute, Unmengen an Essen und ein Geschenk für den Ehrengast, in meinem Fall ein maßgeschneidertes Shirt (siehe Foto).

Am Samstag habe ich mich dann mit unserem bewährten Fahrer Sam, im Hauptberuf Elektriker, auf den Weg gen Osten Richtung Nawanyago gemacht und unterwegs natürlich Sister Angela in Kampala „aufgesammelt“. Auf der großen Shoppingtour in Kampala haben wir dann mit fachmännischer Hilfe von Sam außerdem in einem der drei großen Supermärkte von Kampala eine Waschmaschine für das Health Center gekauft, eine absolute Sensation für Nawanyago. Endlich wird im Krankenhaus eine hygienisch einwandfreie Wäsche möglich sein. Elektriker Sam und Klempner Dan werden diese Woche für den richtige Installation sorgen. Für die Patenkinder wurden verschiedene Bücher für die unterschiedlichen Altersgruppen als Grundstock für eine kleine Leihbücherei gekauft. Künftig sollen sich die mittlerweile 44 Patenkinder im Tusiima-Büro Bücher ausleihen können. Nicht zu vergessen: die heiß begehrten Fußbälle waren auch im Einkaufswagen!

Auf Bitte unserer Freunde von Aqua Pura gab es am Sonntag noch einen Stopp in einem Krankenhaus in Mukono. Dort gibt es auch eine Entkeimungsanlage von Aqua Pura, die aufgrund mangelnder fachgerechter Betreuung jedoch keine guten Ergebnisse liefert. Wir haben also in Mukono gezeigt, wie das Wasser auf verschiedene Keime getestet wird und haben anschließend den dortigen Verantwortlichen zum Training mit nach Nawanyago genommen.

Während der langen Fahrt über das Wochenende bin ich gefühlt 10 Jahre gealtert, was an den ugandischen Straßen liegt. Vor allem auf den großen Highways des Landes und in der Hauptstadt Kampala gilt das Recht des Stärkeren, es wird kreuz und quer ohne Rücksicht auf das eigene Leben und das seiner Passagiere gefahren und es gibt unzählige, wahnsinnig nervige „Speed Humps“ in der Konfiguration 2 kleine, 4 kleine und ein großer, die in beliebiger Reihenfolge nacheinander geschalten werden.

Am Sonntag am späten Nachmittag haben wir dann endlich Nawanyago erreicht – fast 3 Jahre sind coronabedingt seit meinem letzten Besuch vergangen! „Mein“ Zimmer hat einen sensationellen Umbau erfahren – mit Waschbecken, Dusche und WC – ein kaum vorstellbarer Luxus, wenn man bedenkt, wie es bei meinem Freiwilligenjahr 2012 ausgesehen hat. Gestern wurde es von mir dann noch vollends ausgestattet, mit Kissen, Ventilator, Wasserkocher und Mehrfachstecker. Ein sehr anstrengendes Wochenende wurde nach großem Willkommen in Nawanyago dann mit der ersten warmen Dusche überhaupt, die nicht aus einer Solardusche als Provisorium kam, abgeschlossen, sehr angenehm!

01.09.2021 – Reisetagebuch 3: Erste Fortbildung für ugandische Rettungsdienstcrew gehalten

Die letzten beiden Wochenenden bin ich zwischen dem Kitovu Hospital und dem ca. 20 km entfernten Villa Maria Hospital gependelt. Beide Krankenhäuser werden von den Bannabikira Sisters geführt und bestehen bereits seit 1902 (Villa Maria) bzw. 1906 (Kitovu). Das Villa Maria liegt außerdem in direkter Nachbarschaft von Bwanda, dem Stammsitz der Bannabikira Sisters. In Villa Maria sind zwei ehemalige deutsche Rettungswagen stationiert. Sie bilden mit vielen weiteren Standorten in Süd- und Westuganda den ersten ugandischen Rettungsdienst. All das wurde und wird durch die Ugandahilfe Verl e.V. gestiftet, per Container nach Uganda verschifft und dort unterhalten. Mit deren Gründer und erstem Vorsitzenden Thomas Pankoke habe ich seit ein paar Monaten
Kontakt. Von dem Team und den RTWs dort weiß ich schon viel länger, da die dortige Organisatorin Sr. Goretti zusammen mit Sr. Angela bei den Bannabikira Sisters aufgenommen wurde. Da Sr. Angela mich als Referenten für Notfallmedizin in allen „Health Units“ der Diözese Jinja angekündigt hat, reifte in mir die Überlegung, als Probelauf in Villa Maria eine Fortbildung zu halten. Nach kurzer Rücksprache mit Thomas Pankoke und Sr. Goretti wurden die Fortbildungen diese beiden Wochenenden geplant.

Das Team in Villa Maria hatte auch schon früher Fortbildungen durch deutsche Freiwillige und schon einiges an Vorkenntnissen, jedoch fehlt den einzelnen Mitgliedern durch die geringe Anzahl an Einsätzen pro Mitarbeiter, die notwendige Routine. Alles in allem waren es jedoch zwei wunderbare Wochenenden mit einem hochmotivierten Team und ich hoffe, dass jeder zumindest ein bisschen was mitnehmen konnte und dadurch die Patientenversorgung hier weiter verbessert wird.

Was meine Famulatur in Kitovu angeht, habe ich mich dazu entschieden, die verbleibenden zwei Wochen weiterhin in den Stationen Innere Medizin und Ambulanz zu arbeiten und nur an einzelnen Tagen noch in anderen Disziplinen wie der Chirurgie und der Geburtshilfe vorbeizuschauen. Wie bereits berichtet, kann ich besonders in den Spezialsprechstunden sehr viel lernen. Außerdem habe ich vergangene Woche die Gelegenheit genutzt, einer großen und interessanten OP beizuwohnen.

Noch ein kleiner Vergleich mit Deutschland, wo das Wetter die letzten Wochen ja anscheinend keineswegs sommerlich war: Die Stadt Masaka liegt auf einer Meereshöhe von 1288 m, es herrscht seit meiner Ankunft eine konstante Tagestemperatur von 26° C. Das Einzige was stört, ist die permanente Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 %, was dazu führt, dass der Muzungu ständig verschwitzt ist, weil wir diese Luftfeuchtigkeit einfach nicht gewohnt sind.

23.08.2021 – Reisetagebuch 2: Erste Arbeitswoche geschafft!

Meine erste komplette Famulaturwoche ist geschafft! Seit meinem ersten Tag im Kitovu Hospital bin ich im Gebäude OPD/Medical eingeteilt, also in der Notaufnahme/Innere Medizin. Notaufnahme ist in Uganda anders als bei uns, da Ugander das Konzept „Hausarzt“ nicht kennen. Man geht bei sämtlichen
gesundheitlichen Problemen ins nächste Krankenhaus, wenn man das Geld dazu hat.

Das führt zur absurden Situation, dass einerseits die Wartebänke mit Menschen mit alltäglichen Krankheiten vollsitzen, andererseits auch, wie gestern Mittag, die Schwingtüre aufgehen kann, es heißt „Omusawo jangu“ (Doktor/“Healthworker“ komm) und man steht vor 2 Autos, die insgesamt 5 durch einen LKW-Unfall schwerverletzte Patienten bringen, wie ich sie in Deutschland schon seit einiger Zeit nicht mehr gesehen habe. Aber auch das treibt einen Ugander nicht dazu an, sein Arbeitstempo in irgendeiner Weise zu verändern. Das Video der Rettungsaktion war dennoch sehr eindrücklich, es zeigt 20 Passanten/Ersthelfer, wie sie den LKW, in/auf dem die 5 saßen, anheben, um einen, der darunter eingeklemmt ist, zu befreien.

Ich habe bei meiner Vorstellung im Krankenhaus den Fehler begangen, mich als „5th Year Medical Student“ vorzustellen. Wie mir erst hinterher klar wurde, sind ugandische Medizinstudenten im fünften Jahr schon mit einer vorläufigen Approbation ausgestattet und schmeißen hier, teilweise allein, den Laden. Dementsprechend viel traut man mir hier zu/ wird von mir erwartet, aber ebenso viel lerne ich auch. Zum Beispiel von Dr. Denis, der ohne Ultraschallbild anhand seines Untersuchungsbefundes eine exakte Diagnose des Bauches stellen kann oder von Dr. Kiggundu. Dr. Kiggundu ist „Physician“, also Spezialist für Innere Medizin und kommt jeden Dienstag aus Kampala, um sowohl Visite als auch Spezialsprechstunde zu machen. Bei ihm stehen auch meine „MitPraktikanten“ um 8 Uhr stramm, denn er macht aus der Visite quasi eine Lehrstunde (oder 2 oder 3) „Innere Medizin“, d.h. er fragt bei jedem Patienten Symptome, Verdachts- und Differentialdiagnosen, (Patho-) Physiologie, Medikamente und Leitlinien ab. Wahnsinnig lehrreich, weil es sehr hilft, das Lehrbuchwissen in die Realität zu übertragen, aber auch wahnsinnig anstrengend, so hat jeder von uns 5 Themen, die er bis Dienstag nachgelesen und verstanden haben sollte!

Ein besonderes Highlight der vergangenen Woche war das Wiedersehen mit „Jajja“ (Oma) Sr. Emmanuela! Sister Emmanuela kenne ich bereits seit meinem Freiwilligenjahr 2012. Sie war bis letztes Jahr im Health Centre in Nawanyago und wird im November 91 Jahre alt wird! Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung in Uganda von rund 52 Jahren, eine kleine Sensation. Sie ist immer noch an allem sehr interessiert und hört jeden Abend nach dem Essen im Radio Nachrichten, muss aber direkt davorsitzen, da sie ziemlich schlecht hört und sonst nichts verstehen kann.

Ansonsten esse ich zusammen mit den Sisters weiterhin fleißig Kochbananen (Matooke), Posho (Getreidebrei aus Maismehl), Bohnen und alles was die einheimische Küche halt so hergibt.

16.08.2021 – Reisetagebuch 1: Glückliche Ankunft in Uganda

Unser Ugandabeauftragter Florian Kistler ist am vergangenen Mittwoch nach 19 Stunden Reisedauer sehr müde, aber glücklich in Uganda angekommen.

Hier sein Bericht über die ersten Tage:

Nachdem ich mein komplettes Gepäck, immerhin fast 77 kg, am Flughafen in Empfang nehmen konnte, folgte gleich der erste Schreck: die Immigration Officer hat mir nur ein 30 Tage-Visum in den Pass gestempelt, obwohl mein Online-Visum auf 60 Tage ausgestellt war. Das ist zwar kein Problem, aber trotzdem ärgerlich, weil ich mich nun die nächsten Tage auch gleich noch um die Verlängerung kümmern muss.

Nach einer ersten Nacht im bestens bekannten Airport Guesthouse, ging dann am nächsten Morgen die Fahrt über Kampala nach Masaka, wo das Kitovu Hospital liegt, in dem ich die nächsten 30 Tage eine Famulatur im Rahmen meines Medizinstudiums ableisten werde.

Sister Angela hat es sich nicht nehmen lassen, mich bis nach Masaka zu begleiten, um sicherzustellen, dass auch alles für meine Ankunft vorbereitet ist und ich gut untergebracht bin. Dann die freudige Überraschung: ein eigenes Zimmer mit Dusche und WC! Fließendes Wasser und dies sogar warm, hätte ich nicht zu hoffen gewagt. Seither bin ich wieder voll im ugandischen Leben integriert, als Mahlzeiten gibt es Posho und Matoke und jeden Morgen ist um 8 Uhr Dienstbeginn, wie mir der ärztliche Direktor Alfred auf unserem ersten Rundgang erklärte. Das Kitovu Hospital hat 250 Betten und ist voll ausgestattet zur medizinischen Versorgung der Patienten. Mein Traum ist, dass wir dies eines Tages auch in Nawanyago erreichen werden.

Noch eine kleine Anekdote: Sister Resty, hat ein paar Monate in einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen hospitiert und spricht ein bisschen Deutsch. Wir machen uns nun den Spaß, dass sie ein Wort auf Deutsch sagt und ich dann das Wort in der Landessprache Luganda sage, was sie jedes Mal sehr erheitert. Ein Muzungu (=Weißer), der Luganda spricht, einfach zum Lachen!

13.08.2021 – Wir verpflichten uns zu Transparenz!

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft, kurz ITZ angeschlossen und die Selbstverpflichtungserklärung der ITZ unterzeichnet. Die Unterzeichner der Erklärung verpflichten sich gemäß der Präambel der ITZ nach einem bestimmten Format offen zu legen, welche Ziele ihre Organisation verfolgt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer darüber entscheidet. Diese Informationen müssen auf unserer Website leicht auffindbar sein und regelmäßig aktualisiert werden. Hier geht es zu unserer Transparenz-Seite.

Die Unterzeichner verpflichten sich zu einer Gemeinwohlorientierung sowie der Achtung der Menschen- und Bürgerrechte.

Wo Engagement für die Gemeinschaft stattfindet, sollte Transparenz gegenüber der Gemeinschaft selbstverständlich sein!

10.08.2021 – Ugandareise im August 2021

76,8 kg Gepäck gehen mit auf die Reise. Und auch das Tusiima-Maskottchen darf wieder mit nach Uganda. Abfahrt heute Nacht 3 Uhr, Abflug 7 Uhr, Ankunft Entebbe 22.30 Uhr.

Unser Uganda-Beauftragter Florian Kistler wird Mitte August nach Uganda fliegen, um dort im Rahmen seines Medizinstudiums eine 30tägige Famulatur in einem großen Krankenhaus in Masaka zu absolvieren. Anschließend wird er in den Osten Ugandas nach Nawanyago weiter reisen um dort 3 Wochen zu verbringen.

Mit auf die Reise gehen u.a. ein komplett ausgestatteter Rettungsrucksack einschließlich Defibrillator, umfangreiches Schutzmaterial für das Personal des Health Centres wie Schutzkittel, Masken und Handschuhe sowie Solarlampen für die neuen Patenkinder. Dies bedeutet alles in allem rund 85 kg Gepäck. Die Kosten für den Transport des Rettungsrucksacks werden von der Fluggesellschaft übernommen, wofür wir uns herzlich bedanken.

Langeweile wird bei Florian in Nawanyago sicher nicht aufkommen; vielmehr wird die Zeit vermutlich nicht für das geplante umfangreiche Programm ausreichen. Florians medizinische Kenntnisse, vor allem bei der Versorgung von Notfällen, sind vor Ort höchst willkommen, da derzeit – wie fast immer – kein Arzt im Nawanyago Health Centre tätig ist. Neben der Mitarbeit im Krankenhaus wird Florian Fortbildungen zu vielen verschiedenen Themen für die dortigen Mitarbeiter durchführen. Auf Bitte von Sister Angela und der Gesundheitskoordinatorin des Bezirks Jinja, wird er zum Thema „strukturierte Notfallversorgung“ vor medizinischem Personal aus ganz Ost-Uganda referieren. Natürlich werden auch Treffen mit allen 44 Patenkindern stattfinden, um sich vor Ort ein Bild über deren persönliche Situation zu machen und den Paten in Deutschland davon berichten zu können. Darüber hinaus nimmt er weitere organisatorische Aufgaben wahr, wie beispielsweise die Vorbereitungen zum Versand eines Containers nach Uganda und Treffen mit den Verantwortlichen zur weitergehenden Planung unseres Projektes „Vision 2025“. Auch erste Gespräche bezüglich unserer Registrierung als NGO in Uganda sind geplant. Natürlich kann alles nur unter dem Vorbehalt stattfinden, dass die Corona-Situation in Uganda dies zulässt.

Den kompletten Uganda-Aufenthalt können Sie über unsere verschiedenen Social Media-Kanäle, unsere Homepage sowie natürlich auch im Gemminger Mitteilungsblatt mit verfolgen.

Anfang Oktober bringt Florian dann hoffentlich viele neue Erfahrungen, Briefe von den Patenkindern und einen Koffer voll mit ugandischem Kunsthandwerk mit nach Hause, das beim Gemminger Weihnachtsmarkt und weiteren Veranstaltungen erneut viele Abnehmer finden soll.

05.05.2021 – Gemeinsame Aktion von Tusiima Nawanyago e.V. und der LandFrauen Gemmingen

DANKE!  –  Stricken für Nawanyago

Herzlichen Dank im Namen von Sister Angela und den Müttern in Nawanyago für die überwältigende Anzahl an gespendeten Söckchen und Mützchen für die neugeborenen Babys des Krankenhauses in Uganda. Im Februar hatten auf Anregung von Tusiima Nawanyago e.V. hin, die LandFrauen Gemmingen zum „Stricken für Nawanyago“ aufgerufen, um so das kleine Krankenhaus im Osten Ugandas bei der Versorgung der jährlich rund 800 Neugeborenen zu unterstützen. Auch die derzeitigen Corona-Bestimmungen hielten die Interessierten nicht davon ab, sich an dieser guten Sache zu beteiligen und so wurde telefonisch, online oder durch Kontakt mit Abstand an der Haustüre besprochen, auf welche Art und Weise man sich einbringen kann.

Vergangene Woche wurden nun als erstes Zwischenergebnis mehr als 450 Baby-Mützchen und 350 Paar Baby-Söckchen an Tusiima Nawanyago e.V. übergeben, viele davon in hübschen Kombisets. Es wurde gestrickt, gehäkelt und genäht – die Kreativität der über 30 Damen und eines Herrn ergab eine unglaubliche Vielfalt an Farben und Formen. Die Herkunftsorte der Beteiligten – neben einigen Frauen aus Gemmingen und Stebbach –  zeigen den großen Bekanntheitsgrad dieser gemeinsamen Aktion, über den sich die beiden Vereine sehr freuen: Crailsheim, Freiburg, Karlsdorf, Recklinghausen, Schnelldorf, Schwaigern, Schwaikheim, Wettringen und natürlich aus vielen Orten des Kraichgaus wie Adersbach, Bauerbach, Hilsbach, Meckesheim, Reihen, Siegelsbach, Sinsheim, Spechbach, Steinsfurt, Sulzfeld, Treschklingen, Waibstadt und Waldangelloch.

Nach der Übergabe wurde spontan beschlossen, sofort ein großes Paket mit Stricksachen auf den Weg nach Uganda zu bringen. Wenn diese Zeilen erscheinen, hat das Paket hoffentlich schon die Zollabfertigung in Deutschland verlassen und ist unterwegs nach Nawanyago.

Die Aktion soll natürlich weitergehen und sobald es die Corona-Situation zulässt, auch in einem gemeinsamen Kaffeenachmittag mit vielen Bildern und Geschichten aus Uganda gewürdigt werden.

Bereits heute allen, auch den zahlreichen Geldspendern, ein ganz großes Dankeschön. Wer sich noch beteiligen möchte, gerne auch mit einer Spende, bitte melden bei den LandFrauen Hanna Reiner, Tel. 07267/1022 und Anni Quednau, Tel. 07267/1279 oder auch per Mail an vorstand@tusiima-nawanyago.eu.

Spendenkonto Tusiima Nawanyago e.V., IBAN DE08 6205 0000 0000 5030 26

24.03.2021 – Materialspende der SLK-Kliniken

Vergangene Woche durften wir die erste Spende an medizintechnischen Geräten der SLK-Kliniken am Plattenwald-Krankenhaus in Bad Friedrichshall abholen.

Ein gynäkologischer Untersuchungsstuhl, zwei Verbandswagen, drei EKG-Schreiber, drei Intensiv-Überwachungsmonitore sowie zwei Erbe-HF-Geräte freuen sich jetzt in Gemmingen auf ihre Verschiffung nach Nawanyago. Für das kleine Krankenhaus in Nawanyago wird dies enorme Verbesserung in der Patientenversorgung bedeuten.

Die Geräte wurden entweder aufgrund ihres Alters oder kleinerer Defekte von den SLK-Kliniken ausgesondert. Die medizintechnische Abteilung am Plattenwald hat die Geräte nun generalüberholt, sodass sie wieder voll funktionsfähig und perfekt für den Einsatz in Uganda geeignet sind. Es fehlen jedoch jeweils die „Patientenkabel“, die von den SLK-Kliniken an neuen Geräten weiterverwendet werden. Wir müssen also für alle gespendeten Geräte mindestens 2 Sätze Kabel beschaffen, da die erforderlichen Ersatzteile in Uganda nicht verfügbar sind. Wir bitten deshalb sehr herzlich um Ihre Spende zur Beschaffung dieser überaus teuren Medizintechnik.

Wenn alles klappt, wollen wir dieses Jahr erstmals einen Container mit Materialspenden nach Uganda verschiffen. Hierzu nehmen wir auch sehr gerne weitere Sachspenden (Medizintechnik, Babyerstausstattung, Brillen, Rollstühle usw.) an, sowie natürlich auch Geldspenden zur Finanzierung des Transports. Wir werden einen Transportkostenzuschuss des Bundesentwicklungsministeriums beantragen, trotzdem müssen wir mindestens 25 % der Transportkosten voraussichtlich selbst tragen.

18.02.2021 – Stricken für Nawanyago

Jährlich werden in dem kleinen Krankenhaus in Nawanyago ca. 800 Babys geboren, aufgrund der schlechten Ernährungssituation der Mütter häufig zu früh und mit geringem Geburtsgewicht. In der letzten Zeit hat Sister Angela deshalb immer mal wieder berichtet, wie wichtig für diese Babys Mützchen und Schühchen sind, um ein Auskühlen zu verhindern und ihnen damit bessere Überlebenschancen zu geben.

Wir freuen uns darum sehr, dass der Landfrauenverein Gemmingen diese Anregung aufgenommen und das Projekt „Stricken für Nawanyago“ ins Leben gerufen hat.

Die Landfrauen wollen in dieser „stillen“ Zeit Babyschühchen und -mützchen stricken, die wir dann gesammelt nach Uganda schicken werden.

Wer mitstricken will, ist hierzu herzlich eingeladen.

Selbstverständlich dürfen sich auch Nicht-Mitglieder an dieser besonderen Aktion beteiligen.

Weitere Infos gerne bei den Landfrauen Gemmingen, Frau Quednau oder einfach eine kurze Mail an vorstand@tusiima-nawanyago.eu senden.

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

04.02.2021 – Neue Betten für das Health Centre – Jahrespräsentation der Femmes d’Europe

Im vergangenen Jahr hatten wir die große Ehre, dass unser Bettenprojekt (24 neue Betten für das Krankenhaus) als eines von nur wenigen Projekten von der Vereinigung “Femmes de Europe” (https://www.assocfemmesdeurope.eu) zur Förderung ausgewählt wurde. Immer Ende Januar des folgenden Jahres werden alle geförderten Projekte in einer großen Präsentation gemeinsam vorgestellt. Unter normalen Umständen findet diese Veranstaltung im Berlaymont, dem Sitz der Europäischen Kommission in Brüssel statt und ist äußerst förmlich. Dieses Jahr ist aber alles anders und so fand die Präsentation ausschließlich digital statt und wir waren dabei! Aus unserer Sicht war der diesjährige Höhepunkt nicht das Grußwort der Ehrenpräsidentin von Femmes d’Europe, Marija Gabriel (EU-Kommissarin für Forschung, Bildung, Innovation und Jugend), sondern die Videobotschaft von Sister Angela – dazu gab es im Hintergrund Impressionen aus Nawanyago zu sehen. Hier geht es zum Video CÉRÉMONIE DES PROJETS 2021 – unser Projekt ist ab Minute 18.40 zu sehen.

Die größte Stärke unseres Projektentwurfs hat jetzt aber gleichzeitig dafür gesorgt, dass es noch nicht fertig gestellt ist: die Wertschöpfungskette ausschließlich in Nawanyago zu halten und die Betten als Projekt durch die Berufsschüler des Nawanyago Technical Institute herstellen zu lassen. Durch Corona wurde auch an der Berufsschule der Unterricht ausgesetzt, jedoch hoffen wir, im März alle Betten zu erhalten. Ein Musterbett konnte mittlerweile von den Schülern gefertigt werden.

07.12.2020 – Weihnachten 2020 – Jahresrückblick

Ein mehr als turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu und so ziemlich alle unsere Pläne, die wir als Verein für das Jahr 2020 hatten, wurden durch die Corona-Pandemie zu Nichte gemacht. Trotzdem können wir sagen, dass wir als Verein bewiesen haben, wie wichtig unsere Arbeit für die Menschen in Nawanyago ist! Dies können bzw. konnten wir nur mit Hilfe IHRER Unterstützung, wofür wir herzlich Danke sagen!

Mehr Infos über unsere Arbeit entnehmen Sie bitte unserem Flyer, der diese Woche an alle Haushalte in Gemmingen und Stebbach verteilt wird. Unseren Jahresrückblick 2020 finden Sie hier JAHRESRÜCKBLICK.

So einfach können SIE helfen:

  • Als Mitglied in unserem gemeinnützigen Verein für 40 € Jahresbeitrag (ermäßigt 20 €).
  • Durch die Übernahme einer Schul-Patenschaft. Viele Kinder in Nawanyago wären glücklich, wenn sie regelmäßig zur Schule gehen könnten. Durch die Übernahme einer Schul-Patenschaft ist dies gewährleistet. Für 150 € im Jahr (oder 0,41 € pro Tag) ermöglichen Sie einem Grundschulkind den Schul-Besuch inklusive einer warmen Mahlzeit und der Schulausstattung. Die Schul-Patenschaft für eine Schülerin an einer weiterführenden Schule kostet 250 € im Jahr.
  • Mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende, z.B. durch den Verzicht auf Weihnachtsgeschenke an Geschäftspartner oder beim eigenen Jubiläum.

Mitgliedschaften und Schul-Patenschaften sind übrigens auch ideale Weihnachtsgeschenke. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich gerne an uns.

Unser Spendenkonto: Kreissparkasse Heilbronn, IBAN: DE08 6205 0000 0000 5030 26.

Selbstverständlich erhalten Sie für Ihren Mitglieds- und/oder Spendenbeitrag eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung. Bitte hierzu unbedingt die Adresse angeben.

23.09.2020 – Folgen der Corona-Pandemie

Die Bevölkerung in Uganda leidet in Folge der Corona-Pandemie, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern auch, unter größter wirtschaftlicher Not. Seit März gibt es so gut wie keine Verdienstmöglichkeiten weshalb die Lebensmittelversorgung extrem eingeschränkt ist. Dank einer Vielzahl von Spenden versorgen wir deshalb seit April 2020 mehr als 400 Menschen mit Nahrungsmitteln und können so deren Überleben sichern.

Unser Team in Uganda beim Vorbereiten der Nahrungsmittelpakete für die bedürftigen Familien. Alles wird in Großpackungen eingekauft und dann pro Familie abgepackt. Dies ist viel günstiger als kleine Packungen. Hier sieht man von links nach rechts: Julia Namazzi, Sister Angela, Mr. Mudiima und Sister Janipher.

20.09.2020 – Wussten Sie schon, dass…?

Am 6. Oktober 2020 besteht unser Verein Tusiima Nawanyago e.V., der sich die Unterstützung des kleinen Krankenhauses in Nawanyago und der dortigen Bevölkerung zur Aufgabe gemacht hat, seit 3 Jahren.
In dieser kurzen Zeit konnten wir durch die großzügige Unterstützung unserer Spender bereits viel erreichen, um die Lebensumstände der Menschen in Nawanyago zu verbessern!
Wussten Sie schon, dass…

  • wir die Menschen in Uganda gemäß unserer Satzung unabhängig von ihrer Religion, Geschlecht, Bildung, Hautfarbe etc. durch Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen?
  • 100% unserer Spenden an das Krankenhaus und die verschiedenen Schulen in Nawanyago fließen?
  • wir uns sehr für Transparenz im Spendenwesen einsetzen und deshalb künftig unsere Tätigkeits- und Kassenberichte auf unserer Homepage veröffentlichen?
  • die Bevölkerung bedingt durch die Corona-Pandemie unter größter wirtschaftlicher Not leidet, da es seit März so gut wie keine Verdienstmöglichkeiten gibt und die Lebensmittelversorgung deswegen extrem eingeschränkt ist?
  • wir, dank einer unfassbar großen Zahl an Spenden, seit April mehr als 400 Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen und so deren Überleben sichern können?
  • es dank der durch Spenden finanzierten neuen Wasserversorgungsanlage seit 2 Jahren keimfreies Wasser im Krankenhaus gibt?
  • dank der Spende von Femmes d’Europe eine größere Solaranlage realisiert werden konnte, die für eine sichere Stromversorgung bei Behandlungen im Krankenhaus unerlässlich ist?
  • wir bisher 31 Schul-Patenschaften vermitteln durften, da eine solide Schulbildung unserer Meinung nach der nachhaltigste Weg ist, die Lebenssituation zu verbessern? Schulpatenschaften
  • derzeit die dringend notwendige Sanierung des kleinen Kindergartens, finanziert durch eine zweckgebundene Spende, durchgeführt wird?
  • wir durch unser Projekt „Vision 2025“ das kleine Krankenhaus um ein Labor und einen OP erweitern wollen? Vision 2025
  • wir vom Finanzamt Heilbronn nicht nur als gemeinnützig, sondern sogar als mildtätig anerkannt sind und deshalb nicht nur Spenden, sondern auch die Mitgliedsbeiträge steuerlich absetzbar sind?
  • wir mittlerweile 52 Mitglieder aus Gemmingen (darunter 3 Gemeinderäte aus 3 Fraktionen) und ganz Deutschland haben?

Wie immer freuen wir uns sehr über Ihre Unterstützung und bitten um Ihre Spende!
Unsere Bankverbindung bei der Kreissparkasse Heilbronn,
IBAN: DE08 6205 0000 0000 5030 26
Falls Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, bitte die vollständige Adresse bei der Überweisung angeben.

19.07.2020 – Corona in Uganda

Ein aktueller Bericht über die Situation in Corona-Zeiten in Uganda hat uns letzte Woche erreicht. Wir hatten unser ugandisches Team Julia Namazzi und Robert Mudiima gebeten, die Situation vor Ort ungeschönt zu schildern, damit wir einen Eindruck davon bekommen, wie das Leben in Uganda derzeit aussieht.

Bericht aus Uganda, 12.07.2020

Wir leisten deshalb weiterhin und verstärkt Nahrungmittelhilfe (Meldung vom 13.07.2020), wozu wir auch IHRE Spende benötigen.
Unser Spendenkonto bei der KSK Heilbronn, IBAN: DE08 6205 0000 0000 5030 26 mit dem Verwendungszweck „Spende“.
Bitte geben Sie Ihre Adresse an, falls Sie eine Spendenbescheinigung wünschen.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

13.07.2020 – Aktuelle Lage in Nawanyago – Nahrungsmittelhilfe

Hier die neuesten Zahlen zu unserer Nahrungsmittelhilfe. Im Moment werden ca. 50 Familien mit Lebensmitteln, Seife, etc. versorgt. Dies kostet uns im Monat rund 1.500 €. Den gesamten Einkauf, die Verteilung und natürlich auch die Buchhaltung in Uganda werden von Mr. Mudiima und Julia Namazzi alleine geleistet.
Da die Verteilung von Nahrungsmitteln von privater Seite eigentlich von der ugandischen Regierung verboten ist, um damit nicht auf ihre eigenen Defizite hinzuweisen, geschieht die Verteilung durch unser ugandisches Team in einem der Häuser der Familien, Sonntag Nachmittags, möglichst unauffällig.
Anbei ein Bild von einem glücklichen Kind, das die Nahrungsmittelpaket für ihre Familie entgegennimmt.

30.06.2020 – Benefiz Sommer Open Air wird auf 2021 verschoben

Am kommenden Wochenende 3./4. Juli sollte eigentlich unser 1. Gemminger Benefiz Sommer Open Air rund um die Kraichgauhalle stattfinden. Alle Chöre, Bands und Künstler wollten ohne Gage zu Gunsten von Tusiima Nawanyago e.V. auftreten bei freiem Eintritt für die hoffentlich zahlreichen Besucher. Der komplette Reinerlös des Abends – auch von Speis und Trank – sollte unserem nächsten großen Projekt Vision 2025 zufließen. Aber wie bei allen anderen Veranstaltungen dieses Sommers mussten auch wir uns schweren Herzens von dieser Idee verabschieden.

Aber aufgeschoben ist natürlich nicht aufgehoben! Deshalb bitte schon mal vormerken: am 9. und 10. Juli 2021 werden wir das Ganze nachholen und freuen uns schon heute auf viele Gäste aus Nah und Fern. Dazu benötigen wir viele Helfer, die sich sehr gerne schon heute auf unserer Helferliste eintragen können. Hierzu bitte kurze Mail an vorstand@tusiima-nawanyago.eu oder Tel. 07267 319 oder einfach bei Katja’s Schuh-Ecke in Gemmingen in die Liste eintragen. Herzlichen Dank bereits heute!

26.04.2020 – Aktuelle Lage in Nawanyago zu Zeiten von Corona

Die Corona-Krise stellt auch unsere Vereinsarbeit vor große Herausforderungen. Wie bereits berichtet, befindet sich auch Uganda derzeit im Lockdown. Dies bedeutet konkret, dass der öffentliche Verkehr eingestellt ist, ein Großteil der Geschäfte geschlossen hat (mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften und Banken) und die Schulen nach den derzeitigen Ferien nicht planmäßig am 4.Mai wieder öffnen werden. Es ist leider auch nicht möglich, Pakete nach Uganda zu senden. So kam unser Paket mit den dringend für die Wasseranalyse benötigten Petrischalen leider als unzustellbar zurück, da keine Flüge mehr stattfinden.

Da auch die Schulen seit Mitte März bis auf weiteres geschlossen sind, bekommt auch kein Kind Schulessen. Die Versorgungslage der Bevölkerung ist schwierig. Erschwerend kommt hinzu, dass durch die  eingeschränkten Transportmöglichkeiten die Preise für Lebensmittel in den letzten Wochen stark gestiegen sind.

Unser Team in Uganda hat festgestellt, dass derzeit rund ein Drittel aller 29 Patenkinder und ihre Familien maximal eine Mahlzeit am Tag haben und deshalb Hunger leiden. Auf Vorschlag des Teams hin, haben wir entschieden, dass jede bedürftige Familie eine Monatsration bestehend  aus 15 kg Maismehl, 7 kg Bohnen, 3 l Kochöl und 3 kg Zucker erhält. Aufgrund der Auslegung auf einen Monat konnte nicht mehr Gemüse in das Paket aufgenommen werden. Die Familien können hoffentlich aus ihrem eigenen Anbau zusätzlich frisches Gemüse verwerten. Solch ein Paket kostet – aufgrund der rasant gestiegenen Lebensmittelpreise in Uganda –  ca. 25 € pro Familie und Monat.

Wie immer macht das Team in Uganda, Robert Mudiima und Julia Namazzi, einen großartigen Job, wofür wir sehr dankbar sind.

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende an Tusiima Nawanyago e.V., IBAN: DE08 6205 0000 0000 5030 26 bei der Kreissparkasse Heilbronn.

19.02.2020 – Spendenübergabe der Tannenbaumaktion der katholischen Kirchengemeinde

Wir freuen uns sehr, dass unser Verein für die diesjährige Tannenbaumaktion der katholischen Kirchengemeinde St. Marien Gemmingen ausgewählt wurde. Die Hälfte des Gesamterlöses, nämlich stolze 700 €, ging davon als Spende an uns. Das Geld fließt natürlich zu 100% in unser großes Projekt Vision 2025. Simon Ebert von der kath. Kirchengemeinde hat nun die Spende persönlich überreicht, wofür wir uns nochmals herzlich bedanken.

01.12.2019 – Weihnachtspost für Nawanyago

Letzte Woche hat es bei uns schon sehr „geweihnachtet“, denn wir haben die Weihnachtsgeschenke für die Patenkinder in Uganda gepackt und verschickt. Alle 25 Patenfamilien haben für ihr jeweiliges Patenkind liebevoll ein kleines Päckchen mit Süßigkeiten, Schulsachen oder kleinem Spielzeug, zusammen mit einer Weihnachtskarte, vorbereitet. Für die allermeisten der Patenkinder wird dies das erste Weihnachtsgeschenk ihres Lebens werden und die Freude ist dann natürlich riesengroß. Wir hoffen sehr, dass mit dem Transport alles klappt und die Päckchen rechtzeitig vor Weihnachten durch unsere ugandischen Helfer Robert Mudiima and Julia Namazzi an die Kinder verteilt werden können.

Wenn auch Sie gerne im neuen Schuljahr ab Januar 2020 eine Bildungs-Patenschaft übernehmen möchten, finden Sie weitere Informationen HIER.

01.12.2019 – Wir beteiligen uns am Gemminger Weihnachtsmarkt!

Zum ersten Mal sind wir beim Gemminger Weihnachtsmarkt dabei und helfen Ihnen gerne bei der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk direkt aus Uganda. Wir verkaufen farbenfrohe ugandische Handwerkskunst wie z.B. Hamam-Tücher und Schals, hergestellt in einer kleinen Handweberei in der Nähe von Nawanyago. Daneben gibt es wunderschöne Taschen, Körbe, Kulturbeutel, Laptoptaschen, Ketten und Ohrringe, alles von einheimischen Frauen in Uganda hergestellt. Wer etwas ganz besonders möchte, kann auch einen Gomes erwerben, ein traditionelles ugandisches Gewand, vielen sicherlich vom Festumzug im Juni noch in Erinnerung. Ugandischen Kaffee und Tee haben wir auch im Angebot. Eine weitere Möglichkeit wäre, Sie verschenken eine Mitgliedschaft bei uns oder noch besser eine Bildungs-Patenschaft für ein Vorschul- oder Schulkind in Nawanyago und Umgebung.

Alles dies und noch viel mehr, finden Sie an unserem Stand beim Gemminger Weihnachtsmarkt – wir freuen uns auf Ihren Besuch im Obergeschoss des neuen Rathauses!

15.10.2019 – Janina ist zurück aus Uganda!

Wie bereits berichtet, hat unser Vereinsmitglied Janina die vergangenen zwei Monate in Uganda verbracht.

„Die letzten zwei Monate in Uganda waren für mich definitiv eine unvergessliche Erfahrung. Ich habe während dieser Zeit viele und sehr vielfältige Eindrücke von diesem Land erhalten können: angefangen von dem völlig anderen und einfachen Lebensstil ohne Waschmaschine, Küchengeräte, Staubsauger und Co – stattdessen mit Handwäsche, offener Kochstelle in der Küche und Strohbesen – bis hin zu dem Verkehrschaos auf den Straßen, dem teilweise großen Unterschied zwischen Stadt- und Landleben, den typischen Bräuchen und der großen Rolle, die die Religion in der Gesellschaft hat. Auch die lockere Art, das Leben so hin zunehmen wie es kommt und die Lebensfreude trotz der vorhandenen Schwierigkeiten haben mich sehr beeindruckt. Die Gastfreundschaft, mit der ich in Nawanyago aufgenommen wurde, war wunderschön und ich habe mich unter den vielen lieben Menschen im Health  Centre immer wohl gefühlt. Auch das Kennenlernen und Zusammensein mit den Patenkindern war eine ganz besondere Erfahrung. Viele Grüße mit einem großen Dankeschön für die Unterstützung von den Menschen aus dem Nawanayago Health Centre – vor allem von Sister Angela und Father Michael – an ganz Gemmingen!“

Alle Berichte von Janina während ihres Aufenthalts in Uganda und viele Bilder dazu gibt es HIER

Janinas erste Eindrücke von Uganda

Janina hat nun schon mehr als eine Woche in Uganda verbracht und ein paar erste Eindrücke geschildert:

„An meinem ersten Tag in Uganda holte mich Sister Angela zusammen mit 2 weiteren Schwestern vom Guesthouse in Entebbe ab und brachte mich nach Nawanyago. Auf der Autofahrt kam ich mir mit den 3 Sisters inklusive ugandischer Musik aus der Musikbox ein bisschen wie in Sister Act vor. Ich hatte keine Ahnung wie eine Ananas wächst, weshalb wir extra nochmals gewendet und an einer Ananasplantage direkt an der Straße angehalten haben, damit ich die Pflanzen genauestens betrachten kann.“

„Die nächsten Tage waren nicht weniger voll mit neuen Eindrücken. Als erstes fällt einem natürlich der deutlich niedrigere Lebensstandard auf und es ist im ersten Moment etwas erschreckend zu sehen, wie Kinder teilweise kaputte Klamotten tragen und im Dreck spielen. Auch die meisten Häuser sehen ziemlich heruntergekommen aus. Auf den zweiten Blick sieht man jedoch, dass das Leben hier zwar sehr einfach ist, die Menschen aber trotzdem das Beste aus den Umständen machen und sehr lebensfroh sind. Ich finde es beispielsweise faszinierend, wie sie es schaffen, sich so schick zurecht zu machen und teilweise sehr gepflegt im Krankenhaus oder bei der Arbeit erscheinen, eben trotz des vielen Staubs und dem deutlich geringeren hygienischen Standard.“

„Insgesamt wird hier noch alles mit der Hand und ohne Maschinen gemacht. Den Satz „we are working manual“ habe ich wahrscheinlich schon von jedem gehört, der mir etwas gezeigt hat, und er ist fast schon das Motto hier. Dementsprechend dauert alles ein bisschen länger und weil sich die Ugander dann auch sehr viel Zeit dabei nehmen, eben nochmal ein bisschen länger.“

Spendenübergabe des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Heilbronn

Wir freuen uns sehr, dass unser Verein aufgrund des Vorschlags von Lucca Kölmel aus Gemmingen für das diesjährige Sozialprojekt des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums am Kolping-Bildungszentrum Heilbronn ausgewählt wurde.

Die Schüler wählen jedes Jahr für ihr Sozialprojekt eine andere Institution aus, die versucht, – Zitat – „die Welt ein bisschen besser zu machen“. Insgesamt kam durch die Sammelaktion in der Schule eine Spende in Höhe von 250 € zusammen, die natürlich unserem großen Projekt Vision 2025 zu Gute kommen soll. Lucca hat nun die Spende vor kurzem persönlich überreicht, wofür wir uns nochmals herzlich bedanken.

Unser großes Ziel ist bis zum Jahr 2025 auf dem Gelände des Nawanyago Health Centre in Uganda ein weiteres Gebäude mit einem neuen Labor, einem kleinen Operationsraum sowie einem Raum für radiologische Untersuchungen zu erstellen.

Für dieses Vorhaben benötigen wir auch Ihre Spende!

Spenden sind natürlich steuerlich absetzbar, da wir als gemeinnützig anerkannt sind. Weitere Infos zu unserer Vision 2025 finden Sie hier.

03.08.2019 Ehrenamtliches Engagement in Nawanyago

Wir freuen uns sehr, dass unser Vereinsmitglied Janina aus Gemmingen die Gelegenheit nutzt, zwischen dem Ende ihres Bachelor-Studiums und dem Beginn ihres Master-Studiums für zwei Monate nach Nawanyago zu reisen. Auch sie wird große Mengen an Sachspenden wie Babykleidung und Verbandsmaterial nach Uganda mitnehmen, die dort im Krankenhaus benötigt werden. Im Gepäck hat sie bei ihrer Abreise nächste Woche aber auch Lernmaterial und Spielsachen für die Vorschulkinder der St. Vianney Nursery School. Janinas Hauptbetätigung während ihres Aufenthalts wird die Einführung von Inhalten ihres Studiums in die tägliche Arbeit des Krankenhauses und die Betreuung der Kinder unseres Schul-Patenschafts-Programms sein. Sie möchte die Kinder in den verschiedenen Schulen und auch zu Hause besuchen und ein kleines Beschäftigungsprogramm entwickeln.
Wir wünschen Janina auch auf diesem Wege eine gute Reise und sind sicher, dass sie mit vielen neuen Eindrücken und Freundschaften im Oktober nach Deutschland zurückkehren wird.
Wenn auch Sie gerne eine Patenschaft für ein Schulkind in Nawanyago übernehmen möchten, finden Sie alles weitere in unserem Info-Blatt oder auch gerne persönlich unter Tel. 07267 319.

Vordruck Schulpatenschaft

29.07.2019 Besuch von Sister Angela anlässlich des großen Gemminger Festwochenendes

Extra aus Uganda angereist war Sister Angela zum großen Festwochenende und es war einfach nur toll, dass sie beim Festumzug dabei sein konnte. Für sie waren die Temperaturen am Sonntagnachmittag – im Gegensatz zu uns, auch gar nicht so schweißtreibend. Ein bisschen Schwitzen, aber sonst eine richtige Wohlfühltemperatur für sie. Die bunten Gomes-Gewänder und unsere ugandische Musik brachten noch mehr Schwung in das bunte Treiben.
Mittlerweile ist Sister Angela mit vielen neuen Freunden und Eindrücken wieder nach Uganda zurückgekehrt und bedankt sich nochmals bei allen, die dazu beigetragen haben, ihr den Aufenthalt in Gemmingen so schön zu gestalten. Sie hat sich nun fest vorgenommen bis zum nächsten Gemmingen-Aufenthalt Deutsch zu lernen.

12.02.2019 Uganda-Nachmittag – ein voller Erfolg!

Wir freuen uns sehr, dass wir zu unserem Uganda-Nachmittag am vergangenen Samstag mehr als 100 Interessierte aus Gemmingen und Umgebung im vollbesetzten evangelischen Gemeindehaus begrüßen durften. Erzählungen und Bilder über die Uganda-Reise sowie Informationen zu unserem Verein und dessen Zielen boten ein abwechslungsreiches Programm. Auch unser nächstes großes Projekt, die Vision 2025 für das kleine Krankenhaus in Nawanyago, wurde von den Vereinsmitgliedern präsentiert. Wir erhoffen uns durch Ihre Unterstützung, unsere Vision, nämlich den Neubau eines Labors, eines kleinen OP-Raums und evtl. eines Röntgenraums bis 2025 realisieren zu können.

Sehr viele Besucher interessierten sich auch für die Übernahme einer Schul-Patenschaft sowie die Mitgliedschaft in unserem Verein, wofür wir, ebenso wie für die großzügigen Spenden, herzlich danken.

„Wer hier und heute nicht dabei war, hat echt was verpasst“, so die einhellige Meinung vieler Besucher. Aber keine Angst, das war sicher nicht die letzte Veranstaltung. Dann gibt es auch wieder traditionelle Handwerkskunst, Tee und Kaffee aus Uganda zu erwerben.

Wer Interesse an einer Mitgliedschaft oder Schul-Patenschaft hat, kann sich gerne die Vordrucke „Link Beitrittserklärung“ und „Link Schul-Patenschaft“ herunterladen. Vordrucke sind auch bei Katja′s Schuh-Ecke in Gemmingen erhältlich und können auch gerne ausgefüllt dort abgeben werden.

Ausführliche Infos zu unserer Vision 2025 finden sie hier: Vision 2025. Weitere Informationen zu den Schul-Patenschaften folgen in Kürze.

02.12.2018 – Ugandareise erfolgreich abgeschlossen

Glücklich, aber ziemlich erschöpft ist unsere Reisegruppe am vergangenen Freitag wieder in Gemmingen eingetroffen. Impressionen der Reise sowie die Aufzeichnung der Einweihungsfeier der neuen Wasserversorgung sind weiterhin hier und auf Facebook abrufbar.

Mit unzähligen Eindrücken, Ideen und Plänen zurückgekehrt, gilt es nun in den kommenden Wochen alles auszuwerten und neue Projekte anzustoßen. Sicher ist bereits jetzt, dass wir das Thema Schul-Patenschaften, insbesondere für Mädchen, verstärkt angehen wollen. Für 150 € kann ein Mädchen ein Jahr zur Schule gehen, eine Schuluniform und Schulmaterialien kaufen und erhält täglich in der Schule eine warme Mahlzeit. Falls Sie Interesse an der Übernahme einer Schulpatenschaft haben, sprechen Sie uns gerne an.

An unserem Uganda-Nachmittag am Samstag,den 9. Februar 2019 ab 16.00 Uhr gibt es weitere Informationen zu unseren Projekten und außerdem erzählen unsere Mitglieder Florian, Jörg, Klaus und Manfred von ihrem Trip nach Uganda. Wir werden Kaffee und Tee sowie wunderschöne handwerkliche Produkte wie Schmuck, Taschen, gewebte Handtücher und vieles mehr verkaufen.

Lust bekommen bei uns mit zu machen?

Unsere Arbeit soll weitergehen, wir haben noch viel vor! Deshalb benötigen wir auch weiterhin Eure Unterstützung durch Spenden, Mitgliedschaft oder die Übernahme einer Schulpatenschaft.

Eine Mitgliedschaft bei uns ist auch ein ideales Weihnachtsgeschenk! Für 40 € im Jahr bzw. 20 € (ermäßigt für Schüler, Auszubildende und Studenten) ein ganzes Jahr lang Gutes tun.

Unser Spendenkonto IBAN DE08 6205 0000 0000 5030 26.

28.11.2018 – Updates von der Ugandareise 2018

16.11.2018 – Jetzt auch auf Facebook

Wir sind jetzt auch auf Facebook

Dort finden Sie aktuelle Bilder und Informationen zu unseren Projekten und Veranstaltungen.

Tusiima Nawanyago auf Facebook

Dort wird auch am Sonntag, 25.11.2018 die Liveübertragung der Einweihungsfeier unseres Wasserprojekts statt finden. Die Übertragung beginnt um ca. 10 Uhr (sofern es die ugandische Internetverbindung zulässt…). Weitere Informationen zu unserem Wasserprojekt und der bevorstehenden Ugandareise finden Sie hier: Wassertank

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