Wassertank2018-12-02T18:43:16+00:00

Project Description

Die Tanks und Filteranlage sind erfolgreich installiert und versorgen das Krankenhaus mit sauberem Wasser.

Countdown zur Ugandareise läuft…

In knapp 14 Tagen ist es endlich so weit…, unsere Vereinsmitglieder Florian, Jörg, Klaus und Manfred werden ihre Reise nach Nawanyago starten – selbstverständlich auf eigene Kosten.

Sie werden, wie bereits angekündigt, die lang ersehnte UV-Entkeimungsanlage in das kleine Krankenhaus im Osten Ugandas bringen, dort installieren und damit unser Projekt Wassertank erfolgreich zum Abschluss bringen.

Mittlerweile sind die weiteren Arbeiten am Nawanyago Health Centre durch die örtlichen Handwerker fast abgeschlossen. Die Regenrinnen sind angebracht, das Fundament für die Wassertanks ist gegossen, die Solaranlage funktionsbereit. Die Wassertanks werden bis zur Ankunft eingebaut sein und dann fehlt für die neue Wasserversorgung des Krankenhauses nur noch das Material aus Deutschland.

Das große Verpacken in Gemmingen hat längst begonnen. Denn neben der Entkeimungsanlage werden die Männer auch unzählige Sachspenden mit nach Uganda nehmen. Insgesamt werden rund 250 kg Gepäck in 9 Gepäckstücken mit auf die Reise gehen!

Danken möchten wir an dieser Stelle nochmals allen einzelnen Spendern, insbesondere allen Kindern und Familien für die Baby-Kleidung und die vielen Kuscheltiere, der Stadtapotheke Schwaigern für die große Menge Verbandsmaterial, der Zahnarztpraxis Bohnert, Schwaigern für 200 Zahnbürsten, der Firma Optik Erdt, Bad Friedrichshall für ca. 300 Brillen und dem Reisebüro Rode, Beilstein für die Übernahme der zusätzlichen Transportkosten.

Bedanken möchten wir uns natürlich auch für alle Geldspenden, die Sie weiterhin gerne bei Katja’s Schuh-Ecke abgeben oder direkt auf unser Spendenkonto bei der Kreissparkasse Heilbronn, IBAN DE08620500000000503026 einzahlen können. Falls Sie einen besonderen Wunsch haben, für welchen Zweck Ihre Spende eingesetzt werden soll, werden wir dies selbstverständlich berücksichtigen, so zum Beispiel für die Übernahme von Schulgeld eines Kindes.

Wir sind davon überzeugt, dass Schulbildung die beste Möglichkeit ist, das Leben der Menschen in Nawanyago nachhaltig zu verbessern. Leider ist in Uganda Schulgeld zu bezahlen, für ein Grundschulkind sind dies ca. 12 € im Monat. Bei einem durchschnittlichen Monatslohn von 80 €, ein Betrag, den viele Eltern nicht dauerhaft für ein Kind aufbringen können.

Auf unserer Homepage werden während der Ugandareise auch aktuelle Bilder veröffentlicht werden und selbstverständlich gibt es anschließend einen großen Reisebericht, zu dem wir bereits heute herzlich einladen.

Vereinsmitglieder reisen nach Uganda

Das Spendenziel für unser erstes großes Projekt, dem Bau einer neuen, keimfreien Wasserversorgung für das Nawanyago Health Centre III, waren 5000 €. Dieses Ziel konnte bereits dank der großartigen Unterstützung vieler Gemminger Firmen wie Privatpersonen und anderer Engagierter aus Nah und Fern nach kurzer Zeit mehr als erreicht werden!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle unsere Unterstützer!

Dank dieser großartigen Spenden haben wir unser Projekt bereits um einen weiteren 10.000 l Wassertank erweitern können, sodass künftig drei Wassertanks mit je 10.000 l Kapazität zur Verfügung stehen. Eine weitere wichtige Verbesserung, das Anbringen neuer Regenrinnen für das Krankenhaus, kann nun auch sofort realisiert werden, sodass bald das gesamte Regenwasser aufgefangen und gesammelt werden kann. In Zukunft wird in der Trockenzeit deshalb ausreichend keimfreies Wasser vorhanden sei, wobei die Entkeimung durch UV-Licht erfolgt. Die hierfür notwendige Entkeimungsanlage wird uns großzügiger weise kostenlos vom Schweizer Verein Aqua Pura (www.aqua-pura.org) zur Verfügung gestellt.

Der Auftrag wurde inzwischen dem zuständigen Flaschner erteilt und das erste Geld ist bereits nach Uganda geflossen.

Zum Abschluss dieses Projekts fliegen im November die vier Vereinsmitglieder Florian Kistler, Manfred Holzner, Jörg Maack und Klaus Weidelich auf eigene Kosten nach Uganda. Sie werden die Entkeimungsanlage nach Nawanyago bringen und diese vor Ort aufbauen. Nach erfolgreicher Installation wird dann die neue Wasserversorgung aktiviert werden. Die übrigen Arbeiten werden bis dahin von örtlichen Handwerkern durchgeführt werden.

Während der Ugandareise sollen natürlich mögliche neue Projekte ausgelotet werden, wie z.B. Erweiterung des Labors, Unterstützung der örtlichen Schulen, Aufbau einer Hühnerzucht, etc., wofür wir auch weiterhin IHRE Unterstützung benötigen. Da Brillen in Uganda Mangelware sind, sammeln wir aktuell auch gut erhaltene, gebrauchte Brillen, die Sie gerne bei Katja′s Schuhecke abgeben können.

Wir bekommen oft gesagt, das ist doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein…, ABER: Viele Tropfen ergeben ein Meer! – Jede Spende ist wichtig und fließt 1:1 in Projekte in und um Nawanyago.

Jetzt unterstützen!

Unser erstes großes Projekt als Verein soll der Bau von 2 Wassertanks mit insgesamt 20.000 l Fassungsvermögen sein, denn:

Leider ist es mal wieder soweit, durch die lange Trockenperiode wurden alle Wasservorräte des Health Centre aufgebraucht! Daher sieht der Alltag aktuell so aus, das die „Cleaning ladies“ ihren Tag damit beginnen, mit jeweils zwei Kanistern zum einzigen Brunnen, der zum Glück noch Wasser hat, 150 m vom Centre entfernt zu gehen, um sich dort in die lange Schlange stellen zu müssen, um für das Krankenhaus Wasser zu holen!!!

Das hat viele Auswirkungen:

  • Die Hygiene leidet, da mit dem Wasser noch sparsamer umgegangen werden muss. Das ist besonders bei Geburten extrem schlimm, da der Kreissaal nach Geburten nicht so gründlich gereinigt werden kann. Das Infektionsrisiko für Mutter und Kind steigt enorm.
  • Der dringend notwendige Ausbau des Labors kann nicht wie geplant stattfinden, da aktuell aufgrund der Trockenheit weniger Patienten zum Health Centre kommen, da sie weniger verkaufen und ihre Behandlung deshalb nicht bezahlen können.
  • Die Krankenschwester, die alleine Nachtschicht hat, muss im Zweifelsfall den Nachtwächter mitten in der Nacht zum Brunnen schicken und ist deshalb in dieser Zeit ohne Schutz.
  • Patienten bzw. ihre Angehörigen müssen sich ebenfalls im teilweise geschwächten Zustand an diesem Brunnen anstellen, um sich waschen zu können!

Die vorhandenen Wassertanks reichen immer weniger aus, die immer länger werdenden Dürreperioden zu überbrücken. Beim letzten Regen im November waren alle vorhandenen Wassertanks komplett gefüllt. Durch die lange Trockenzeit und das immer größere Patientenaufkommen des Health Centres reichen diese jedoch längst nicht mehr aus. Im letzten Jahr kam es sogar vor, dass Kanister mit schmutzigem Flusswasser für 150 UGX/20l gekauft werden mussten, um überhaupt noch an Wasser zu kommen.

Aktuell sind wir dabei, dass nötige Know-How zu aquirieren. Dafür sind wir weiterhin intensiv auf der Suche nach praktikablen Lösungen zur Wasseraufbereitung. Wer uns finanziell bei der Anschaffung dieser zukunftsweisenden Lösungen unter die Arme greifen will, ist natürlich jederzeit herzlich willkommen!

Hier geht es zu unserem aktuellen Flyer: Link

Das Regenwasser wird nur aufgefangen und nicht gereinigt. Aufgrund des Klimawandels werden die Regenzeiten immer kürzer und die Trockenzeiten immer länger. Dies führt zu der paradoxen Situation, dass in der Regenzeit so viele Niederschläge fallen, dass die bestehenden Wassertanks überlaufen. Nach 2/3 der Trockenzeit sind die Tanks jedoch leer, da nicht genügend Auffangkapazität vorhanden ist. Besonders in einem Krankenhaus ist es wichtig genügend Wasser in einwandfreier hygienischer Qualität zu haben.