„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“

– aus Afrika

Aktuelles

Termine 2019

  • 27. September Mitgliederversammlung
  • 8. Dezember Weihnachtsmarkt Gemmingen

Janinas erste Eindrücke von Uganda

Janina hat nun schon mehr als eine Woche in Uganda verbracht und ein paar erste Eindrücke geschildert:

„An meinem ersten Tag in Uganda holte mich Sister Angela zusammen mit 2 weiteren Schwestern vom Guesthouse in Entebbe ab und brachte mich nach Nawanyago. Auf der Autofahrt kam ich mir mit den 3 Sisters inklusive ugandischer Musik aus der Musikbox ein bisschen wie in Sister Act vor. Ich hatte keine Ahnung wie eine Ananas wächst, weshalb wir extra nochmals gewendet und an einer Ananasplantage direkt an der Straße angehalten haben, damit ich die Pflanzen genauestens betrachten kann.“

„Die nächsten Tage waren nicht weniger voll mit neuen Eindrücken. Als erstes fällt einem natürlich der deutlich niedrigere Lebensstandard auf und es ist im ersten Moment etwas erschreckend zu sehen, wie Kinder teilweise kaputte Klamotten tragen und im Dreck spielen. Auch die meisten Häuser sehen ziemlich heruntergekommen aus. Auf den zweiten Blick sieht man jedoch, dass das Leben hier zwar sehr einfach ist, die Menschen aber trotzdem das Beste aus den Umständen machen und sehr lebensfroh sind. Ich finde es beispielsweise faszinierend, wie sie es schaffen, sich so schick zurecht zu machen und teilweise sehr gepflegt im Krankenhaus oder bei der Arbeit erscheinen, eben trotz des vielen Staubs und dem deutlich geringeren hygienischen Standard.“

„Insgesamt wird hier noch alles mit der Hand und ohne Maschinen gemacht. Den Satz „we are working manual“ habe ich wahrscheinlich schon von jedem gehört, der mir etwas gezeigt hat, und er ist fast schon das Motto hier. Dementsprechend dauert alles ein bisschen länger und weil sich die Ugander dann auch sehr viel Zeit dabei nehmen, eben nochmal ein bisschen länger.“

Spendenübergabe des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Heilbronn

Wir freuen uns sehr, dass unser Verein aufgrund des Vorschlags von Lucca Kölmel aus Gemmingen für das diesjährige Sozialprojekt des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums am Kolping-Bildungszentrum Heilbronn ausgewählt wurde.

Die Schüler wählen jedes Jahr für ihr Sozialprojekt eine andere Institution aus, die versucht, – Zitat – „die Welt ein bisschen besser zu machen“. Insgesamt kam durch die Sammelaktion in der Schule eine Spende in Höhe von 250 € zusammen, die natürlich unserem großen Projekt Vision 2025 zu Gute kommen soll. Lucca hat nun die Spende vor kurzem persönlich überreicht, wofür wir uns nochmals herzlich bedanken.

Unser großes Ziel ist bis zum Jahr 2025 auf dem Gelände des Nawanyago Health Centre in Uganda ein weiteres Gebäude mit einem neuen Labor, einem kleinen Operationsraum sowie einem Raum für radiologische Untersuchungen zu erstellen.

Für dieses Vorhaben benötigen wir auch Ihre Spende!

Spenden sind natürlich steuerlich absetzbar, da wir als gemeinnützig anerkannt sind. Weitere Infos zu unserer Vision 2025 finden Sie hier.

Unsere Ziele

Förderung der Hilfe zur Selbsthilfe

“Alles was ich da gelernt und gesehen und empfunden habe, das hat mich nicht mehr losgelassen”- Wolfgang Niedecken

Dieser Satz beschreibt ziemlich genau, warum es uns heute gibt:

Nach seinem Abitur leistete Florian Kistler aus Gemmingen zwischen August 2012 und Juli 2013 seinen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Nawanyago Health Centre, einem kleinen Krankenhaus zur Versorgung von rd. 20. 000 Menschen. Der Freiwilligendienst erfolgte über das „Weltwärts-Programm” des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durch die Entsendeorganisation ICJA e.V. Der Einsatzort wurde zugeteilt und so landete Florian in dem kleinen Krankenhaus. Dieses Health Centre, ohne fließend Wasser und stabile Stromversorgung, machte Florian schnell klar, dass noch viel mehr Hilfe für Nawanyago und seine Bewohner notwendig ist. Seither stehen wir in engem, regelmäßigem Kontakt mit dem Krankenhaus, seiner Leiterin Sister Angela und vielen Mitarbeitern dort. Nach Initiative im Familienkreis konnten wir, dank vieler kleinerer und größerer Spenden, in den letzten Jahren schon helfen, einiges zu verbessern. Da es immer noch viel zu tun gibt, haben wir uns im Jahr 2017 entschlossen, unseren Verein zu gründen. (siehe Projekte). Was uns antreibt, ist neben den erbärmlichen Lebensumständen besonders die Freundlichkeit und Lebensfreude der dortigen Bevölkerung, die Florian und alle Familienmitglieder, die seither vor Ort waren, mit großer Herzlichkeit aufgenommen haben.

„Freundliche Worte sind leicht, Freundschaft ist schwer“

– ugandisches Sprichwort

Was bedeutet „Tusiima“?

Nawanyago liegt im Osten Ugandas, im Königreich Busoga, einem der fünf großen Königreiche im heutigen Uganda. Der dortige Volksstamm, die Musoga, spricht die lokale Sprache Lusoga (eine gewisse Regelmäßigkeit ist zu erkennen, oder?). Florian hat seit seiner ersten Woche in Nawanyago den Spitznamen “Gabula” nach dem König (“Kyabazinga”) von Busoga, Gabula Nadiope IV. Bei der Suche nach einem Vereinsnamen wollten wir unsere Verbundenheit zu den Menschen mit einem Wort auf Lusoga deutlich machen. So fiel die Wahl auf “Tusiima”, steht auf Lusoga für “Fortschritt”.

Aktuelle Projekte

Unsere Partner

Wir möchten uns bei folgenden Partnern für ihre jahrelange Unterstützung bedanken:

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