„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“

– aus Afrika

Aktuelles

23.09.2020 – Folgen der Corona-Pandemie

Die Bevölkerung in Uganda leidet in Folge der Corona-Pandemie, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern auch, unter größter wirtschaftlicher Not. Seit März gibt es so gut wie keine Verdienstmöglichkeiten weshalb die Lebensmittelversorgung extrem eingeschränkt ist. Dank einer Vielzahl von Spenden versorgen wir deshalb seit April 2020 mehr als 400 Menschen mit Nahrungsmitteln und können so deren Überleben sichern.

Unser Team in Uganda beim Vorbereiten der Nahrungsmittelpakete für die bedürftigen Familien. Alles wird in Großpackungen eingekauft und dann pro Familie abgepackt. Dies ist viel günstiger als kleine Packungen. Hier sieht man von links nach rechts: Julia Namazzi, Sister Angela, Mr. Mudiima und Sister Janipher.

20.09.2020 – Wussten Sie schon, dass…?

Am 6. Oktober 2020 besteht unser Verein Tusiima Nawanyago e.V., der sich die Unterstützung des kleinen Krankenhauses in Nawanyago und der dortigen Bevölkerung zur Aufgabe gemacht hat, seit 3 Jahren.
In dieser kurzen Zeit konnten wir durch die großzügige Unterstützung unserer Spender bereits viel erreichen, um die Lebensumstände der Menschen in Nawanyago zu verbessern!
Wussten Sie schon, dass…

  • wir die Menschen in Uganda gemäß unserer Satzung unabhängig von ihrer Religion, Geschlecht, Bildung, Hautfarbe etc. durch Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen?
  • 100% unserer Spenden an das Krankenhaus und die verschiedenen Schulen in Nawanyago fließen?
  • wir uns sehr für Transparenz im Spendenwesen einsetzen und deshalb künftig unsere Tätigkeits- und Kassenberichte auf unserer Homepage veröffentlichen?
  • die Bevölkerung bedingt durch die Corona-Pandemie unter größter wirtschaftlicher Not leidet, da es seit März so gut wie keine Verdienstmöglichkeiten gibt und die Lebensmittelversorgung deswegen extrem eingeschränkt ist?
  • wir, dank einer unfassbar großen Zahl an Spenden, seit April mehr als 400 Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen und so deren Überleben sichern können?
  • es dank der durch Spenden finanzierten neuen Wasserversorgungsanlage seit 2 Jahren keimfreies Wasser im Krankenhaus gibt?
  • dank der Spende von Femmes d’Europe eine größere Solaranlage realisiert werden konnte, die für eine sichere Stromversorgung bei Behandlungen im Krankenhaus unerlässlich ist?
  • wir bisher 31 Schul-Patenschaften vermitteln durften, da eine solide Schulbildung unserer Meinung nach der nachhaltigste Weg ist, die Lebenssituation zu verbessern? Schulpatenschaften
  • derzeit die dringend notwendige Sanierung des kleinen Kindergartens, finanziert durch eine zweckgebundene Spende, durchgeführt wird?
  • wir durch unser Projekt „Vision 2025“ das kleine Krankenhaus um ein Labor und einen OP erweitern wollen? Vision 2025
  • wir vom Finanzamt Heilbronn nicht nur als gemeinnützig, sondern sogar als mildtätig anerkannt sind und deshalb nicht nur Spenden, sondern auch die Mitgliedsbeiträge steuerlich absetzbar sind?
  • wir mittlerweile 52 Mitglieder aus Gemmingen (darunter 3 Gemeinderäte aus 3 Fraktionen) und ganz Deutschland haben?

Wie immer freuen wir uns sehr über Ihre Unterstützung und bitten um Ihre Spende!
Unsere Bankverbindung bei der Kreissparkasse Heilbronn,
IBAN: DE08 6205 0000 0000 5030 26
Falls Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, bitte die vollständige Adresse bei der Überweisung angeben.

19.07.2020 – Corona in Uganda

Ein aktueller Bericht über die Situation in Corona-Zeiten in Uganda hat uns letzte Woche erreicht. Wir hatten unser ugandisches Team Julia Namazzi und Robert Mudiima gebeten, die Situation vor Ort ungeschönt zu schildern, damit wir einen Eindruck davon bekommen, wie das Leben in Uganda derzeit aussieht.

Bericht aus Uganda, 12.07.2020

Wir leisten deshalb weiterhin und verstärkt Nahrungmittelhilfe (Meldung vom 13.07.2020), wozu wir auch IHRE Spende benötigen.
Unser Spendenkonto bei der KSK Heilbronn, IBAN: DE08 6205 0000 0000 5030 26 mit dem Verwendungszweck “Spende”.
Bitte geben Sie Ihre Adresse an, falls Sie eine Spendenbescheinigung wünschen.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

13.07.2020 – Aktuelle Lage in Nawanyago – Nahrungsmittelhilfe

Hier die neuesten Zahlen zu unserer Nahrungsmittelhilfe. Im Moment werden ca. 50 Familien mit Lebensmitteln, Seife, etc. versorgt. Dies kostet uns im Monat rund 1.500 €. Den gesamten Einkauf, die Verteilung und natürlich auch die Buchhaltung in Uganda werden von Mr. Mudiima und Julia Namazzi alleine geleistet.
Da die Verteilung von Nahrungsmitteln von privater Seite eigentlich von der ugandischen Regierung verboten ist, um damit nicht auf ihre eigenen Defizite hinzuweisen, geschieht die Verteilung durch unser ugandisches Team in einem der Häuser der Familien, Sonntag Nachmittags, möglichst unauffällig.
Anbei ein Bild von einem glücklichen Kind, das die Nahrungsmittelpaket für ihre Familie entgegenimmt.

Unsere Ziele

Förderung der Hilfe zur Selbsthilfe

“Alles was ich da gelernt und gesehen und empfunden habe, das hat mich nicht mehr losgelassen”- Wolfgang Niedecken

Dieser Satz beschreibt ziemlich genau, warum es uns heute gibt:

Nach seinem Abitur leistete Florian Kistler aus Gemmingen zwischen August 2012 und Juli 2013 seinen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Nawanyago Health Centre, einem kleinen Krankenhaus zur Versorgung von rd. 20. 000 Menschen. Der Freiwilligendienst erfolgte über das „Weltwärts-Programm” des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durch die Entsendeorganisation ICJA e.V. Der Einsatzort wurde zugeteilt und so landete Florian in dem kleinen Krankenhaus. Dieses Health Centre, ohne fließend Wasser und stabile Stromversorgung, machte Florian schnell klar, dass noch viel mehr Hilfe für Nawanyago und seine Bewohner notwendig ist. Seither stehen wir in engem, regelmäßigem Kontakt mit dem Krankenhaus, seiner Leiterin Sister Angela und vielen Mitarbeitern dort. Nach Initiative im Familienkreis konnten wir, dank vieler kleinerer und größerer Spenden, in den letzten Jahren schon helfen, einiges zu verbessern. Da es immer noch viel zu tun gibt, haben wir uns im Jahr 2017 entschlossen, unseren Verein zu gründen. (siehe Projekte). Was uns antreibt, ist neben den erbärmlichen Lebensumständen besonders die Freundlichkeit und Lebensfreude der dortigen Bevölkerung, die Florian und alle Familienmitglieder, die seither vor Ort waren, mit großer Herzlichkeit aufgenommen haben.

„Freundliche Worte sind leicht, Freundschaft ist schwer“

– ugandisches Sprichwort

Was bedeutet „Tusiima“?

Nawanyago liegt im Osten Ugandas, im Königreich Busoga, einem der fünf großen Königreiche im heutigen Uganda. Der dortige Volksstamm, die Musoga, spricht die lokale Sprache Lusoga (eine gewisse Regelmäßigkeit ist zu erkennen, oder?). Florian hat seit seiner ersten Woche in Nawanyago den Spitznamen “Gabula” nach dem König (“Kyabazinga”) von Busoga, Gabula Nadiope IV. Bei der Suche nach einem Vereinsnamen wollten wir unsere Verbundenheit zu den Menschen mit einem Wort auf Lusoga deutlich machen. So fiel die Wahl auf “Tusiima”, steht auf Lusoga für “Fortschritt”.

Aktuelle Projekte

Unsere Partner

Wir möchten uns bei folgenden Partnern für ihre jahrelange Unterstützung bedanken:

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