
„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“
– aus Afrika
Aktuelles
| Datum | Event |
|---|---|
| 22. Mai 2026 | Mitgliederversammlug 2026 ab 19:00 im Gärtnerhaus Gemmingen |
| 25. Juli 2026 | Teilnahme am Parkfest Gemmingen |
26.03.2026: Neues Projekt „Neuer Röntgen-Raum für das Krankenhaus in Nawanyago“ – WirWunder „Oster-Spendenmarathon“
Nach den Gesprächen mit Sister Angela und Dr. Martin in Nawanyago während unseres Besuches im Januar, planen wir ein neues Projekt zur weiteren Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Wie von den beiden angeregt, wollen wir einen separaten Röntgen-Raum bauen, wofür wir aktuell Spenden sammeln, auch mit Unterstützung der Kreissparkasse Heilbronn.
Die Kreissparkasse veranstaltet vom Mittwoch, 1. April 2026 (9.00 Uhr) bis zum Sonntag, 5. April 2026 (23.59 Uhr) einen Oster-Spendenmarathon „WirWunder“ für gemeinnützige Projekte. Jede Spende im Aktionszeitraum zählt. Je mehr Spenden wir in diesem Zeitraum bekommen, desto mehr Geld wird die Kreissparkasse aus dem Aktionstopf dazugeben. Die Kreissparkasse stellt für diese Aktion insgesamt 25.000 Euro zur Verfügung.
Wir nehmen dieses Mal mit dem Projekt „Neuer Röntgen-Raum für das Krankenhaus in Nawanyago/Uganda“ teil, wofür wir nach intensiver Prüfung des Kostenvoranschlags des ugandischen Architekten rund 19.000 Euro benötigen. Das bestehende alte Labor soll teilweise abgerissen und dann zu einem separaten Röntgenraum umgebaut und erweitert werden. Da das Röntgengerät in Nawanyago mittlerweile das einzige für ein Einzugsgebiet von 50.000 Menschen ist, soll ein separater, strahlensicherer Raum dafür geschaffen werden, um künftig jederzeit Röntgenuntersuchungen, insbesondere bei den häufig vorkommenden Unfällen, durchführen zu können. Hier kann man sehen, wie das ehemalige Labor derzeit aussieht und wie der Grundriss für den zukünftigen Röntgenraum geplant ist.
Wie läuft das Ganze ab? Auf dem Regionalportal der Kreissparkasse Heilbronn https://www.wirwunder.de/
Hier auch noch der direkte Link: https://www.wirwunder.
Wie gesagt, jede Spende im Zeitraum vom Mittwoch, 1. April 2026 ab 9 Uhr bis Sonntag, 5. April 2026 um 23.59 Uhr zählt. Voraussetzung ist, dass die Spende über die o.g. Plattform WirWunder der Kreissparkasse erfolgt. Wir hoffen dabei auf viele Spenden, um einen möglichst hohen Zusatzbonus der Kreissparkasse Heilbronn zu bekommen.
Wichtig: die Spendenbescheinigung stellt bei dieser Aktion das Portal Betterplace.org aus – nicht Tusiima Nawanyago e.V. selbst.
Herzlichen Dank für IHRE/EURE Unterstützung!
15.03.2026: Erstes OP-Camp in Nawanyago
Zum ersten Mal seit dem Neubau unseres St. Thomas-Klinikgebäudes findet in Nawanyago ein Operations-Camp statt. Operations-Camp
Mitte April operiert dann ein Team die Ursachen, darunter häufig die krankhafte Verbindung zwischen Harnblase und Scheide, die zur Inkontinenz führt. In dieser Woche werden insgesamt 27 Frauen eine ansonsten unbezahlbare Operation erhalten. Das Camp wird von Catholic Religious Health Care Initiative Uganda organisiert und fand bisher an einem deutlich größeren Krankenhaus in der Distrikthauptstadt Kamuli statt. Durch unseren Neubau sind jedoch die Rahmenbedingungen in Nawanyago so viel besser, weshalb nun Nawanyago den Zuschlag für dieses Camp bekommen hat. Dies ist auch für uns eine sehr schöne Anerkennung und Zeichen für unsere gute Arbeit.
02.02.2026: Rückkehr aus Uganda ins winterliche Gemmingen
Aufregende und spannende Wochen liegen hinter uns. Wir waren wieder zu Besuch in Uganda, direkt am Äquator bei 30 ° Grad Durchschnittstemperatur.
Zuerst ging es für unsere 1. Vorsitzende Kerstin Weber-Kistler auf die Reise. Sie war eine Woche alleine im Nawanyago Health Centre um mit den Zuständigen, besonders Sister Angela, vor Ort allerhand Fragen zu klären, Organisatorisches zu regeln, die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr für die 70 Patenkinder zu treffen, und vieles mehr. Jetzt ist auch endgültig klar, was unsere kommenden Projekte sein werden. Damit das 2. mobile Röntgengerät in einer speziellen Röntgensprechstunde zum Einsatz kommen kann (und damit Einnahmen erzielen), wollen wir das alte Labor umbauen und erweitern. Durch das stetig wachsende Health Centre ist dringend weiteres Fachpersonal notwendig für das es bisher keine Unterkünfte gibt. Um künftig sicherzustellen, dass sich Personal finden lässt, ist das vorrangige Projekt nun die Erstellung eines Personalgebäudes mit kleinen Wohneinheiten. Die Gespräche mit dem Architekten für beide Projekte laufen, sobald wir Näheres wissen, werden wir berichten. Nach einer ersten turbulenten Woche ohne Internet und Whatsapp (soziale Medien waren wegen der Präsidentschaftswahl 6 Tage abgeschaltet), traf dann die 8köpfige Reisegruppe unter der Leitung von Manfred Holzner ein. Neben unserem 2. Vorsitzenden Andreas Geiger und Frau Sandra waren weitere 6, ausschließlich weibliche, Vereinsmitglieder dabei, die auch alle Schulpaten sind.
Dazu eine kurze Zusammenfassung einer Mitreisenden in ihrem Whatsapp-Status:
„Nach fast 14 Tagen und knapp 300 Fotos im Status, möchte ich mich für die vielen, vielen Rückmeldungen bedanken. Durch meinen Status konntet ihr visuell mitreisen und die vielen verschiedenen Eindrücke miterleben.
Es war eine interessante, facettenreiche, außergewöhnliche, prägende, krasse, erschreckende, erstaunliche, respektvolle, erfahrungsreiche, traurige, tierartreiche, schöne und tolle Reise. Kurz gesagt waren es positive und negative Eindrücke, die wir erlebt haben.
Am Anfang stand der Besuch des Health Centre III in Nawanyago, das Treffen unserer Patenkinder und deren Zuhause im Vordergrund. Dann der Besuch der Vanilleplantage, um Nachschub mitzunehmen, sowie auch Kaffee und am Schluss der Einkauf von ugandischen Crafts zum Verkauf am Tusiima-Stand bei verschiedenen Veranstaltungen in und um Gemmingen herum.
Dies alles wurde nur ermöglich, da Florian Kistler 2012/2013 sein Freiwilliges Entwicklungspolitisches Jahr (Weltwärtsprogramm der Bundesrepublik Deutschland) in Nawanyago absolvierte. So entstand mit der Zeit Tusiima Nawanyago e.V.
Der weitere Teil der Reise bestand aus einer Rundreise mit verschiedenen Safaris in zwei der vielen Nationalparks. Wir haben Warzenschweine, Uganda-Kobs, Elefanten, Nilpferde, Zebras, Giraffen, Löwen, Krokodile, Schlangen, Hyänen, Affen, tausende Vögel und viele weitere Tiere gesehen. Haben Land und Leute kennengelernt und fühlten uns in Uganda willkommen.“
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weitere Infos zu Mitgliedschaft oder Schulpatenschaft gerne telefonisch unter 07267 319 oder per E-Mail an vorstand@tusiima-nawanyago.eu.
Wir freuen uns über Ihre Spende auf unser Spendenkonto DE08 6205 0000 0000 5030 26 bei der Kreissparkasse Heilbronn. Bei Angabe der Adresse erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung zugesandt. Herzlichen Dank im Voraus!
27.12.2025: Jahresrückblick 2025
Januar 2025
- 9. Januar bis 17. April, bis auf wenige Tage Unterbrechung, immer Mitglieder vor Ort in Nawanyago: Kerstin, Manfred, Alix (8 Wochen als Kinderkrankenschwester), Elke, Jenny, Axel, Sina und Luise
- 14. Januar erster Kaiserschnitt in Nawanyago – Baby Martin und Alix assistiert
Februar 2025
- 2. Hörgeräte-Camp der Fa. Rhein-Neckar-Akustik im Health Centre. Während der 2 Wochen haben 3 Hörakustik-Meisterinnen und der HNO-Arzt Dr. Goth rund 70 Menschen untersucht und neu mit Hörgeräten versorgt. Die Patienten vom letzten Jahr waren zur Kontrolluntersuchung eingeladen
- 14. Februar Verleihung des Ehrenamtspreises der Gemeinde Gemmingen an unseren Verein im Rahmen des Tags des Ehrenamtes
- Abrupter Stopp der kompletten US-AID-Entwicklungshilfe durch die US-Regierung, verheerende Auswirkungen auf die Behandlung von HIV-/Aids-Patienten auch in Nawanyago
- Förderbescheid der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit über Fördermittel des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 15.000 Euro zur Beschaffung Blutbankkühlschrank, Patientendatenmanagementsystem mit Hard- und Software, Überwachungskameras, Klimaanlage im St. Thomas Gebäude – Umsetzung im Laufe des Jahres 2025 erfolgt
März 2025
- Seit März Verkauf von Bio-Vanille und Kaffee direkt von Erzeugern aus Uganda
- 4. März Vorstellung unseres Vereins beim Senioren-Nachmittag der ev. Kirchengemeinde Gemmingen
April 2025
- Teilnahme an der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz in Stuttgart
Juni 2025
- 3. Besuch von Sister Angela in Gemmingen vom 26.Juni bis 23. Juli, u.a. Hospitation in GRN-Klinik Sinsheim in Gynäkologie und Hausarztpraxis Dres.Klimm
- 27. Juni Mitgliederversammlung im ev. Gemeindehaus mit Sister Angela mit Neuwahlen des Vorstandes (1.Vorsitzende Kerstin Weber-Kistler, 2. Vorsitzender Andreas Geiger, Kassenwartin Elke Thomas)
Juli 2025
- 5. Juli Uganda-Nachmittag auf Schloss Schomberg mit ökumenischer Andacht mit Sister Angela, Mitwirkung Posaunenchor und Chor Rhythmika, Verkaufsstand, Kaffee und Kuchen
- Komplette Überarbeitung und Neuauflage unserer Vereins-Infobroschüre durch Mitglied Jörg
- Bohrung eines neuen Brunnens, da der bisherige aufgrund starker Regenfälle verschlammt ist.
- Teilnahme am WirWunder-Spendenmarathon der Kreissparkasse Heilbronn – Spenden zur Finanzierung einer Neugeborenen-Intensivstation
August 2025
- Besuch von Mitglied Nelly in Nawanyago und „Ein Koffer geht auf Reisen, oder wie Kaffee und Vanille nach Gemmingen kommen“
- Ab August 2025 Einrichtung einer Neugeborenen-Intensivstation (NICU) mit Inkubator, Wärmebett, Sauerstoffgerät, Phototherapie, uvm.
September 2025
- Fortbildung des Personals (Arzt, mehrere Hebammen und Krankenschwestern) zur Versorgung Neugeborener in der NICU
Oktober 2025
- 19. Oktober 2025: Erstmals Teilnahme am Kerwemarkt in Rohrbach
November 2025
- 19. November: Baby John Paul kommt in Nawanyago mit 1,5 kg in der 30. Schwangerschaftswoche zur Welt und kann dank der NICU vor Ort versorgt werden
- 25.November bis 10. Dezember: Florian und Rainer auf Arbeitsbesuch in Nawanyago, insgesamt 115 kg Gepäck mit med. Ausstattung, Babybekleidung, Hygieneartikel, Fußballtrikots für Schulmannschaft, Laptops, etc. u.a. Durchführung Fortbildung Erste Hilfe, Reparaturen, technische Überwachung Wasserversorgung und Solar
- Erwerb eines neuen Ultraschallgerätes für Nawanyago als Ersatz für das bisher durch US-NGO zur Verfügung gestellte, durch Privatspende ermöglicht
- Projektstart Erweiterungsbau neuer Kreissaal – Planung und Kostenermittlung
Dezember 2025
- Erwerb eines EKG-Gerätes für Nawanyago
- 7. Dezember: Verkaufsstand beim Gemminger Weihnachtsmarkt
Im Laufe des Jahres 25 neue Mitglieder, sodass bis jetzt 139 Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands und 2 aus den USA, insgesamt 141 Mitglieder. Dazu 69 Schulpatenschaften, die Kindern und Jugendlichen den Schulbesuch ermöglichen. In Nawanyago bis 4. Dezember 2025 insgesamt 42 Kaiserschnitte seit Januar 2025.
27.11.2025: Neues von Tusiima Nawanyago e.V.
Liebe Mitglieder, Schulpaten, Freunde und Förderer von Tusiima Nawanyago e.V.,
ein weiteres unglaublich ereignisreiches und erfolgreiches Jahr für unseren Verein und ganz besonders für das Health Centre in Nawanyago neigt sich dem Ende zu. Aktuell hat unser Verein 141 Mitglieder, was einen Zuwachs von 25 Mitgliedern dieses Jahr bedeutet. Daneben bestehen 69 Schulpatenschaften, die Kindern in Nawanyago den Schulbesuch ermöglichen.
Nachdem mein Mann und ich im Januar diesen Jahres den ersten Kaiserschnitt in Nawanyago miterleben durften, wurden mittlerweile im OP unseres 2024 eingeweihten St. Thomas Gebäudes 41 Kaiserschnitte durchgeführt. Alle diese Mütter und ihre Babies hätten deutlich schlechtere oder keine Überlebenschancen gehabt, wenn man sie in andere Krankenhäuser – meist zu spät – hätte verlegen müssen.
Da insbesondere die Kaiserschnitt-Babies deutlich geschwächter zur Welt kommen, hat sich im Verlauf des Sommers gezeigt, dass wir dringend eine bessere Versorgung für diese Neugeborenen nach der Geburt benötigen – eine sogenannte NICU (Neugeborenen-Intensivstation).
Dank unserer Teilnahme am WirWunder-Spendenmarathon der Kreissparkasse Heilbronn auf der Plattform betterplace.org ist es uns noch während des 4wöchigen Besuchs von Sister Angela (Leiterin des Health Centres) in Gemmingen, gelungen das benötigte Geld zur Finanzierung zusammen zu bekommen.
Wir waren deshalb in der Lage innerhalb von ein paar Wochen zum Beispiel ein spezielles Sauerstoffgerät mit entsprechendem Zubehör, ein Photo-Therapiegerät zur Behandlung der Neugeborenen-Gelbsucht, neue Säuglingsbetten und eine Vielzahl weiterer medizinischer Geräte zu erwerben. Zeitgleich hat das Personal in Nawanyago zur Fortbildung in größeren Kinderstationen hospitiert und ist nun in der Lage Neugeborene optimal zu versorgen.
Wir freuen uns deshalb sehr, Ihnen heute John Paul aus Nawanyago vorstellen zu dürfen. Der kleine Junge wurde am 19. November 2025 in der 30. Schwangerschaftswoche mit 1,5 kg Geburtsgewicht im Health Centre geboren. Dank unserer neueingerichteten NICU konnte er vor Ort sicher mit allem medizinisch Notwendigen versorgt werden. Seine Mama Annet ist unendlich dankbar, da sie bis dahin 7 Fehlgeburten erlitten hatte. Mit Einsetzen der vorzeitigen Wehen war sie zuvor immer nach Jinja, die nächstgelegene größere Klinik, verlegt worden, wo man bei Ankunft jeweils nichts mehr für das Kind tun konnte. Das Team in Nawanyago ist unglaublich stolz, dass nun die technischen Voraussetzungen und das medizinische Knowhow in Nawanyago vorhanden sind.
In Nawanyago gibt es nicht nur eine Vielzahl von Kaiserschnittgeburten, auch die Anzahl der Geburten steigt rasant an, da sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass man im Health Centre medizinisch bestens betreut und versorgt wird. Im Gegensatz zu anderen Krankenhäusern ist das Infektionsrisiko in Nawanyago minimal, da ein „german standard hospital“ wie Sister Angela stolz feststellt .
Wie Sister Angela bereits im Sommer erzählte, gibt es Tage an denen bis zu 5 Geburten gleichzeitig stattfinden. Derzeit gibt es nur einen kleinen Kreissaal mit 2 Liegen, für mehr Gebärende ist kein Platz vorhanden, sodass die Frauen teilweise während der Wehen auf dem Boden liegen müssen.
Unser Ziel ist es deshalb, in absehbarer Zeit als nächstes größeres Projekt einen Anbau für einen größeren Kreissaal zu erstellen und in den bestehenden Kreissaal die NICU umzuziehen. Die Planungen hierfür laufen bereits und wir gehen davon aus, im Februar 2026 mehr Informationen zu haben.
Wir bitten deshalb auch dieses Jahr wieder herzlich um Ihre Unterstützung für unser gemeinsames Vorhaben, die Gesundheitsversorgung in Nawanyago zu verbessern.
Unser Spendenkonto bei der Kreissparkasse Heilbronn lautet: IBAN DE08 6205 0000 005030 26.
Bei Angabe der Adresse erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung zugesandt, die steuerlich absetzbar ist. DANKE IM VORAUS FÜR IHRE SPENDE!
Unsere Arbeit können Sie auch bei einem Besuch des Gemminger Weihnachtsmarktes am Sonntag, 7. Dezember 2025 unterstützen. Im Obergeschoss des neuen Rathauses finden Sie an unserem Stand ab 15 Uhr originelle Geschenkideen wie Tücher, Taschen, Schmuck, Stoffe, u.v.m. aus Uganda. Erstmals verkaufen wir auch Vanille in Bio-Qualität und Kaffee direkt von den Erzeugern in Uganda. Daneben gibt es wie immer Informationen zu unserem Verein und natürlich kann man auch direkt Mitglied werden oder eine Schulpatenschaft übernehmen.
Alle Spenden und Verkaufslöse fließen wie immer zu 100 % ohne Abzug in unsere Projekte nach Uganda, das garantieren wir. Mitgliedsbeiträge und Schulpatenschaften sind auch steuerlich absetzbar. Mehr Infos jederzeit gerne auch telefonisch oder per E-Mail.
Im Sommer 2025 haben wir auch unsere Info-Broschüre grundlegend überarbeitet und aktualisiert – gerne senden wir Ihnen auf Wunsch ein Exemplar zu.
Einen Jahresrückblick über alle unseren Aktivitäten gibt es wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten.
Bis dahin herzliche Grüße – tuna labagana.
23.10.2025: Ein Koffer geht auf Reisen – oder wie Kaffee und Vanille nach Gemmingen kommen
Wie kommt eigentlich unsere Vanille, Kaffee und Tee und vieles mehr von Uganda nach Gemmingen? Immerhin liegen wir rund 6.000 km Luftlinie voneinander entfernt. Manchmal müssen wir deshalb ungewöhnliche Wege beschreiten, wovon wir heute berichten.
Diesen Sommer war Sister Angela aus Nawanyago bekanntermaßen mehrere Wochen bei uns zu Besuch. Natürlich hatte sie in ihrem Gepäck auch Vanille von der Mountains of the Moon Farm von Clemens Fehr sowie Kaffee von der Mable Coffee Farm. Beide Farmen liegen in der Nähe von Nawanyago und produzieren hervorragende Ware, die Vanille ist in Bio-Qualität. Da wir diese Produkte direkt von den Erzeugern beziehen (wie fast auch unser gesamtes Kunsthandwerk), liegt der Großteil der Wertschöpfungskette in Uganda und die Menschen vor Ort profitieren maßgeblich davon.
Der Koffer ging dann gleich wieder mit Sister Angela, voll mit medizinischer Ausstattung und Babykleidung, zurück nach Nawanyago. Da wir fast ausverkauft waren, wurde er in Nawanyago sofort wieder mit Vanille, Kaffee und Tee gefüllt und von unserem Fahrer Freddie in Kampala unserem Mitglied Nelly übergeben, die ihn im Flieger mit nach Berlin nahm. Von dort gelangte er dann mit Nelly im Flixbus zu ihrem Studienort Dresden. Jetzt war er also in Dresden angekommen und musste „nur“ noch, möglichst kostenlos, nach Gemmingen.
Zum Glück arbeitet unser 2. Vorstand Andreas Geiger für die Härdtner-Gruppe, Neckarsulm. Und zum Glück gibt es Mathias Hüter von der Otterndorfer Mühlenbäckerei in Dresden, einem Tochterunternehmen der Härdtner-Gruppe. Nelly hat also den Koffer in die nächstgelegene Bäckerei-Filiale gebracht, von dort wurde er in die Zentrale der Otterndorfer Mühlenbäckerei transportiert, von Mathias Hüter übernommen und mit nach Baden-Württemberg genommen. Nach einem Zwischenstopp in Heidelberg, konnte er dann erfreulicherweise an Andreas in Neckarsulm übergeben werden und ist so letztendlich wieder bei uns in Gemmingen gelandet. Der Inhalt war noch genauso wie gepackt in Nawanyago und wartet jetzt auf viele Käuferinnen und Käufer. Selbstverständlich fließt auch unser Verkaufserlös wie immer komplett in unsere Projekte in Uganda.
18.09.2025: WirWunder – Spendenmarathon der Kreissparkasse Heilbronn
Vor kurzem haben wir erstmals mit großem Erfolg am Spendenmarathon WirWunder der Kreissparkasse Heilbronn auf der Plattform Betterplace teilgenommen. Wir wollten Spenden sammeln für die Einrichtung einer Neugeborenen Intensivstation in Nawanyago und haben dabei unser Spendenziel von 6.000 Euro dank 30 Einzelspenden sogar übertroffen. Zusätzlich durften wir uns über den Bonus der Kreissparkasse in Höhe von rund 1.300 Euro freuen, wofür wir herzlich danken.
Sister Angela war wegen dieser guten Nachrichten auf dem Rückweg nach Nawanyago gleich noch zusammen mit Dr. Martin, dem Arzt in Nawanyago zu Besuch beim St. Jude Medical Store in Kampala. Dort beim Geschäftsführer Collins kaufen wir immer die medizinische Ausstattung, sofern sie in Uganda zu bekommen ist. Bestellt wurden u.a. Inkubator- und Wärmebett, mehrere Neugeborenen-Bettchen, Gerät für die Photo-Therapie. Es wird also bald in Nawanyago sogar eine sogenannte NICU, eine Neugeborenen-Intensivstation geben – für alle Beteiligten ein wirkliches Wunder! Dr. Martin und mehrere Hebammen werden im Verlauf des Herbstes jeweils einwöchige Praktika in einer großen NICU in Jinja absolvieren, um so bestens gerüstet zu sein für die medizinische Versorgung der Neugeborenen.
Sobald das Projekt vollständig umgesetzt ist, werden wir darüber berichten.
20.07.2025: Mitgliederversammlung 2025 und erneute Fördermittel des Landes Baden-Württemberg durch die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ)
Unsere diesjährige Mitgliederversammlung fand ebenfalls während des Besuchs von Sister Angela statt. Zahlreiche Mitglieder haben daran in Präsenz oder digital teilgenommen. Sister Angela hat dabei ausführlich über die Arbeit vor Ort in Nawanyago und die in den letzten Jahren durch die Unterstützung unseres Vereins erreichten umfassenden Verbesserungen, berichtet. Sie bedankte sich bei allen Mitgliedern, Pateneltern und allen weiteren Spendern und Unterstützern für dieses unglaubliche Engagement.
Der Höhepunkt der Mitgliederversammlung erfolgte danach durch die Übergabe eines symbolischen Förderschecks in Höhe von 15.000 Euro von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), durch unseren Schirmherrn Dr. Michael Preusch. Bereits zum zweiten Mal nach 2022 durften wir uns damit über die finanzielle Unterstützung des Landtags und des Staatsministeriums Baden-Württemberg über die SEZ freuen. Dieses Jahr fließen die Gelder in die Anschaffung eines Kühlschranks für die Blutbank, die Klimatisierung des Operationssaals, der Intensivstation und des Labors sowie in die Einführung eines Patientendatenmanagementsystems mit Hard- und Software. „Damit wird sich die medizinische Versorgung in Uganda weiter verbessern. Ich freue mich, das Engagement von Tusiima Nawanyago e.V. in Gemmingen unterstützen zu dürfen“, so Dr. Preusch in seiner Laudatio.
Auch Neuwahlen standen auf der Tagesordnung der diesjährigen Mitgliederversammlung, die unter der Leitung von Bürgermeister-Stellvertreterin Gabriele Walch durchgeführt wurden. Kerstin Weber-Kistler bleibt 1. Vorsitzende. Nach dem Ausscheiden von Lennart Schönemann, der das am des 2. Vorsitzenden von Beginn an ausgeübt hatte, wurde zum neuen 2. Vorsitzenden Andreas Geiger aus Stebbach gewählt. Neue Kassenwartin ist Elke Thomas aus Eppingen-Rohrbach. Wir gratulieren herzlich zur Wahl und wünschen viel Freude bei der Ausübung des Ehrenamtes. Herzlichen Dank geht an Lennart Schönemann für die langjährige ehrenamtliche Arbeit.
Die Mitgliederversammlung hat auch beschlossen, dass als nächstes großes Projekt in Nawanyago der Kreissaal erweitert werden und eine Neugeborenen-Intensivstation aufgebaut werden soll. Mehr dazu in den kommenden Wochen.
Seit dem Besuch von Sister Angela konnten wir 19 neue Mitglieder gewinnen und haben damit aktuell 139 Mitglieder. Da Spenden ausschließlich in Projekte in Uganda fließen, finanzieren wir unsere Vereinsarbeit ausschließlich über die Mitgliedsbeiträge, weshalb wir froh über jedes neue Mitglied sind.
Wenn auch Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, hier geht es zum Mitgliedsantrag.
10.07.2025: Rückblick Uganda-Nachmittag mit Sister Angela auf Schloss Schomberg am 5. Juli 2025
Herzlichen Dank an alle Besucherinnen und Besucher, die mit uns einen wunderschönen Uganda-Nachmittag im Park von Schloss Schomberg verbracht haben. Der Wettergott hatte es fast zu gut mit uns gemeint, trotzdem hatten rund 150 Gäste aus Nah und Fern den Weg zum Schloss gefunden und ihr Kommen sicherlich nicht bereut. Im Rahmen der ökumenischen Andacht, gemeinsam geleitet von Herr Dr. Eitel (als Vertretung für die erkrankte Frau Dr. Schnigula-Mörgenthaler) und Andrea Gräfin von Degenfeld-Schonburg, hielt Sister Angela zum ersten Mal eine Ansprache auf Deutsch, in der sie sich für die jahrelange nachhaltige Unterstützung aus Deutschland bedankte. Die Andacht stand unter dem Motto „Freude“ und so war die große Freude aller Beteiligten über die großartigen Verbesserungen der Gesundheitsversorgung in Nawanyago, die Schul-Patenschaften und auch einfach das Beisammensein mit Sister Angela, auch deutlich zu spüren. Danach gab es noch im Kino unterm Tulpenbaum Geschichten und Bilder aus Uganda zu erleben – viele Gäste waren sichtlich beeindruckt über die Erfolge der letzten Jahre.
Insbesondere das Engagement der Firma Rhein-Neckar-Akustik, die bereits zum zweiten Mal mit 4 Personen ein Hörgeräte-Camp in Nawanyago auf eigene Kosten durchgeführt hat, rief bei vielen Gästen große Bewunderung hervor.
Nach einer umfangreichen Bewirtung waren auch unsere Vanille und der Kaffee sowie die reiche Auswahl an ugandischem Kunsthandwerk sehr gefragt.
Es ist unmöglich, allen Beteiligten einzeln Danke zu sagen, so viele waren am Erfolg dieses Nachmittags beteiligt. Deshalb nur exemplarisch ein herzliches Dankeschön an den Posaunenchor und den Chor Rhythmika, die die Andacht musikalisch begleitet haben. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben, egal ob vor oder hinter den Kulissen. DANKE auch an alle Gäste, die auch durch ihre Spenden und Einkäufe mitgeholfen haben, dass unser Nachmittag ein großer Erfolg wurde.
Vorgestellt von Sister Angela wurde auch unser neues Projekt: wir möchten dringend eine Neugeborenen-Intensivstation aufbauen und den Kreissaal erweitern. Wir bitten deshalb herzlich auch um Ihre Spende. Unser Spendenkonto: IBAN DE08 6205 0000 0000 5030 26. Bei Angabe der Adresse erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung zugesandt.
Sister Angela wird noch bis 23. Juli zu Besuch sein und freut sich auf viele weitere Begegnungen in Gemmingen und Stebbach, zum Beispiel in der Praxis Dres. Klimm, beim Schlosspark-Konzert der Musikfreunde Eppingen oder beim Sommerfest der Blaskapelle. Exklusiv für Mitglieder wird es noch eine große Abschiedsparty für Sister geben. Vielleicht nutzen auch Sie diese Gelegenheit um schnell noch Mitglied bei uns zu werden – wir freuen uns auf Sie! Weitere Infos jederzeit unter Tel. 07267 319.
06.06.2025: Uganda-Nachmittag mit Sister Angela
Hinweis zur Anfahrt:
Schloss Schomberg ist auf Google Maps etc. nicht zu finden. Bitte deshalb folgende Anfahrt nutzen:
Auf der Landstraße zwischen (75050 Gemmingen-)Stebbach und (75031 Eppingen-)Richen den Hinweisschildern beim Wäldchen folgen. Parkplätze sind ausgeschildert.
Da die Parkplätze begrenzt sind, am besten Fahrgemeinschaften bilden oder aus der näheren Umgebung mit dem Fahrrad anreisen.
Für alle nicht mobilen Besucherinnen und Besucher bieten wir einen Fahrdienst ab Gemmingen und Stebbach an:
- Ab Gemmingen – ab 14 Uhr bis 14.30 Uhr beim Parkplatz an der Kreissparkasse. Den Fahrdienst übernimmt das DRK Gemmingen.
- Ab Stebbach – ab 14 Uhr bis 14.30 Uhr bei der Bushaltestelle am Rathaus. Den Fahrdienst übernimmt die Fahrschule Romig.
Nach der Veranstaltung erfolgt ab ca. 17.30 Uhr die Rückfahrt nach Gemmingen bzw. Stebbach.
An dem Nachmittag werden wir auch wieder neues ugandisches Kunsthandwerk wie Taschen, Tücher, Schmuck verkaufen und erstmals haben wir auch Vanille und Kaffee direkt von den Plantagen in Uganda im Angebot.
Herzlichen Dank bereits heute an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter den Kulissen, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.
Der Eintritt ist frei – Spenden erwünscht. Der komplette Erlös des Nachmittags fließt wie immer vollständig in unsere Projekte in Nawanyago – mehr dazu beim Uganda-Nachmittag!
Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!
20.05.2025: Auswirkungen der großen Weltpolitik auf unser kleines Nawanyago
Der vollkommen abrupte Stopp bzw. die Zerschlagung der US-Entwicklungshilfe USAID im Februar dieses Jahres hat auch in dem kleinen von unserem Verein unterstützten Krankenhaus in Nawanyago, unmittelbare, verheerende Auswirkungen, die mittelfristig zu einem enormen Anstieg an AIDS-Ausbrüchen und damit einer höheren Sterblichkeit führen werden. Träger des Krankenhauses „Nawanyago Health Centre III“ (kurz HC) ist der Orden der Bannabikira Sisters Daughters of Mary, damit ist das Krankenhaus eine private, „not for profit“ Einrichtung.
Die Belieferung des HC mit HIV-Medikamenten erfolgte bislang nach Bestellung beim spezialisierten Großhändler kostenlos. Außerdem wurden über ein besonderes HIV-Hilfs-Programm bisher die Löhne für 3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses bezahlt.
In der HIV-/Aids-Abteilung sind ca. 800 Menschen angebunden, wobei alle Altersgruppen vom Säugling bis ins hohe Alter vertreten sind. Je nach Länge und Schwere der Erkrankung müssen diese Patienten alle 2 Wochen bis 3 Monate in die Klinik kommen. Dort werden sie untersucht und es wird dokumentiert, ob das bisherige Medikationsschema passt oder umgestellt werden muss. Anschließend erhält der Patient die verordnete Medikation kostenlos ausgehändigt. Für den Fall, dass weitere Erkrankungen festgestellt werden, muss er für deren Behandlung einen kleinen Unkostenbeitrag zahlen.
Es gibt verschiedenste Therapieschemata, die aus 3 Medikamenten bestehen. Da seit Februar keine Belieferung mit Medikamenten mehr stattfindet, müssen Patienten auf noch vorhandene Medikamente umgestellt werden oder erhalten nicht mehr alle 3 Anteile. Es gibt noch einen Restbestand an Medikamenten, dieser wird nur noch ein paar Wochen ausreichen.
Uns macht die Situation rund um die HIV-Patienten und deren medikamentöse Versorgung große Sorgen, da die Vorräte rapide zu Neige gehen. Durch den Bruch in der Versorgung wird es automatisch zu einer höheren Anzahl weiterer Infektionen und zu einer höheren Anzahl an AIDS-Ausbrüchen kommen, die selbst, falls die Versorgung im Laufe des Jahres wieder besser werden sollte, definitiv zu einer höheren Sterblichkeit führen werden. Es erscheint uns sehr fraglich, dass die ugandische Regierung künftig in der Lage sein wird, kostenlose Medikamente für alle HIV-positiven Menschen in ihrem Land zur Verfügung zu stellen.
Aufgrund der Gespräche und Erkenntnisse beim Besuch der Entwicklungspolitischen Landeskonferenz in Stuttgart Ende April, haben wir zwischenzeitlich für die baden-württembergische Landesregierung einen Sachstandsbericht über die Lage in Nawanyago erstellt. Wir werden über die weitere Entwicklung berichten.
Unsere Ziele
Förderung der Hilfe zur Selbsthilfe

„Alles was ich da gelernt und gesehen und empfunden habe, das hat mich nicht mehr losgelassen“- Wolfgang Niedecken
Dieser Satz beschreibt ziemlich genau, warum es uns heute gibt:
Nach seinem Abitur leistete Florian Kistler aus Gemmingen zwischen August 2012 und Juli 2013 seinen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Nawanyago Health Centre, einem kleinen Krankenhaus zur Versorgung von rd. 20. 000 Menschen. Der Freiwilligendienst erfolgte über das „Weltwärts-Programm“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durch die Entsendeorganisation ICJA e.V. Der Einsatzort wurde zugeteilt und so landete Florian in dem kleinen Krankenhaus. Dieses Health Centre, ohne fließend Wasser und stabile Stromversorgung, machte Florian schnell klar, dass noch viel mehr Hilfe für Nawanyago und seine Bewohner notwendig ist. Seither stehen wir in engem, regelmäßigem Kontakt mit dem Krankenhaus, seiner Leiterin Sister Angela und vielen Mitarbeitern dort. Nach Initiative im Familienkreis konnten wir, dank vieler kleinerer und größerer Spenden, in den letzten Jahren schon helfen, einiges zu verbessern. Da es immer noch viel zu tun gibt, haben wir uns im Jahr 2017 entschlossen, unseren Verein zu gründen. (siehe Projekte). Was uns antreibt, ist neben den erbärmlichen Lebensumständen besonders die Freundlichkeit und Lebensfreude der dortigen Bevölkerung, die Florian und alle Familienmitglieder, die seither vor Ort waren, mit großer Herzlichkeit aufgenommen haben.
„Freundliche Worte sind leicht, Freundschaft ist schwer“
– ugandisches Sprichwort

Was bedeutet „Tusiima“?
Nawanyago liegt im Osten Ugandas, im Königreich Busoga, einem der fünf großen Königreiche im heutigen Uganda. Der dortige Volksstamm, die Musoga, spricht die lokale Sprache Lusoga (eine gewisse Regelmäßigkeit ist zu erkennen, oder?). Florian hat seit seiner ersten Woche in Nawanyago den Spitznamen “Gabula” nach dem König (“Kyabazinga”) von Busoga, Gabula Nadiope IV. Bei der Suche nach einem Vereinsnamen wollten wir unsere Verbundenheit zu den Menschen mit einem Wort auf Lusoga deutlich machen. So fiel die Wahl auf “Tusiima”, steht auf Lusoga für “Fortschritt”.





































